vergrößernverkleinern
Bulls-Point-Guard Derrick Rose erzielte in Spiel sieben 18 Punkte © getty

Das war knapp: Der Titelverteidiger schafft den Sprung ins Viertelfinale erst mit einem Sieg im 7. Spiel gegen Chicago.

Von Julian Meißner

München - Der Meister hat den Worst Case abgewendet: Boston steht nach einer sensationellen Serie in der zweiten Runde der NBA-Playoffs.

Die Celtics landeten im entscheidenden Spiel sieben in der Nacht zu Sonntag einen 109:99-Sieg gegen die Chicago Bulls und treffen nun im Halbfinale der Eastern Conference auf die Orlando Magic (STATISTIK: Der NBA-Playoff-Baum) .

"Es war eine höllische Serie", stöhnte Celtics-Coach Doc Rivers nach der Partie.

In den sechs vorangegangenen Begegnungen hatte es sieben Verlängerungen gegeben, im sechsten Spiel hatte Chicago ein vorzeitiges Aus in heimischer Halle in der dritten Verlängerung noch abwenden können.

Spiel sieben endete dagegen nach der regulären Spielzeit.

Vorentscheidung im zweiten Viertel

Boston legte den Grundstein für den souveränen Heimsieg im zweiten Viertel.

Dank eines 22:2-Runs drehten die Celtics die Partie: Hatte Chicago Mitte des Abschnitts noch mit 37:30 geführt, lag Boston zur Halbzeit mit 52:39 in Front (DATENCENTER: Alle Ergebnisse) .

Chicago entschied zwar das dritte Viertel mit vier Punkten für sich und kam so noch einmal heran, doch am Ende brachten die Gastgeber auch dank starker Nerven an der Freiwurflinie den Sieg sicher nach Hause.

Allen und Gordon beste Werfer

Beste Schützen der Partie waren Ray Allen mit 23 Punkten bei den Celtics und Guard Ben Gordon mit 33 Punkten bei den Gästen.

Paul Pierce steuerte 20 Punkte und neun Rebounds für den Meister bei, auf Seiten der Bulls gelangen Joakim Noah neben sieben Punkten 15 Rebounds.

Durchschnaufen auf beiden Seiten

"Es war eine lange, eine mörderische Serie. Nervlich war es wahrscheinlich die härteste, die ich je gespielt habe", fasste Celtics-Star Pierce zusammen: "Aber wir sind immer noch Champion - bis jemand uns ausschaltet."

Bulls-Coach Vinnie Del Negro zog ein positives Fazit: "Wir haben viele Spieler, die so etwas zum ersten Mal durchgemacht haben. Das ist eine großartige Erfahrung und wird uns für die Zukunft helfen."

Zum Forum - hier mitdiskutieren! Zurück zur Startseite

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel