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Dirk Nowitzki (r.) stand 2006 mit den Dallas Mavericks im Finale der NBA © getty

Nowitzki erwischt einen Traumstart, doch Dallas leistet sich zu viele Ballverluste. Zwei Nuggets-Spieler entscheiden das Spiel.

Von Jessica Pulter

München - Es hat so gut angefangen: Dirk Nowitzki traf jeden seiner ersten fünf Würfe aus dem Feld, sorgte damit für eine 10:6-Führung seiner Dallas Mavericks.

Doch seine Teamkollegen hatten nicht so ein sicheres Händchen wie der Deutsche. 25 Punkte kassierten die Mavericks nach eigenen Ballverlusten und schließlich ging ihnen im Endspurt die Puste aus.

Im ersten Playoff-Spiel im Western-Conference-Halbfinale bei den Denver Nuggets verbuchten die Gastgeber das bessere Ende für sich. Denver gewann mit 109:95 und führt in der Serie nun mit 1:0.(DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Zwölf Turnovers von Kidd und Terry

Nowitzki erreichte mit 28 Punkten, 10 Rebounds und 2 Steals Normalniveau (zum Nowitzki-Watch), doch seine Mannschaftskameraden überzeugten nicht.

Josh Howard und Jason Terry blieben mit jeweils 15 Punkten unter ihren Möglichkeiten, Jason Kidds Ausbeute von ebenfalls 15 Zählern liest sich ganz gut, doch der Routinier war auch für acht Ballverluste verantwortlich. Terry verlor vier Mal den Ball.

Schon die fünfte Pleite

"Die Nuggets haben ungefähr 30 Fastbreak-Punkte erzielt, und die haben fast mit unseren Ballverlusten begonnen", zeigt sich Nowitzki sauer über die Nachlässigkeiten im Spielaufbau.

"Denver ist eine starke Mannschaft und sie sind nicht umsonst die Nummer zwei im Westen", erklärte dagegen Mavericks-Coach Rick Carlisle, dessen Mannschaft bereits zum fünften Mal in dieser Saison gegen die Nuggets verlor.

Starker Beginn

Der Auftakt der Partie sah allerdings vielversprechend aus: Dallas beherrschte das Geschehen im ersten Viertel, führte nach zwölf Minuten mit 24:16. Doch im zweiten Viertel schlugen die Nuggets zurück.(STATISTIK: Der NBA-Playoff-Baum)

Angeführt von Nene Hilario, der 14 seiner 24 Zähler im zweiten Abschnitt erzielte und einen persönlichen Playoff-Rekord aufstellte, entschieden die Gastgeber das Viertel mit 35:23 für sich und gingen mit einer Vier-Punkte-Führung in die Halbzeitpause (51:47).

Ein Lauf macht alles klar

Im dritten Viertel ging Dallas zwar noch einmal auf 66:64 vorbei, aber anschließend arbeiteten die Nuggets konsequent einen Vorsprung heraus.

Mit 82:75 für Denver ging es ins Schlussviertel, in dem Carmelo Anthony und Anthony Carter nochmal richtig aufdrehten.

Ein 11:0-Lauf der Nuggets zum 97:82-Zwischenstand brach den Willen der Mavericks. Insgesamt kam Anthony auf 23 Punkte, Carter auf 12.

Heimserie ausgebaut

Mavs-Trainer Carlisle verzichtete in den Schlussminuten auf seine Stars und schonte diese bereits für Spiel zwei in der Nacht zu Mittwoch.

Dann gilt es die Heimserie der Nuggets von 14 Siegen in Folge zu knacken.

Wie man Denver dann schlagen kann, weiß Carlisle ganz genau: "Wir müssen einfach aggressiver zu Werke gehen und die vielen Ballverluste vermeiden."

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