Sporthelden sind vor privaten Fehlschlägen nicht gefeit. Bei Nowitzki eher im Gegenteil. Er sollte die Angelegenheit klären.

Glaubt man die Fakten und den Gerüchten und zieht seine Schlüsse, fügt sich das Puzzle halbwegs zusammen: Eine vorbestrafte 37-Jährige - vermeintlich seine Verlobte - ist im Hause von Dirk Nowitzki verhaftet worden.

Vermutlich hat sie ihre langjährige kriminelle Vergangenheit dem NBA-All-Star verschwiegen oder Lügen aufgetischt.

Offenbar ist er misstrauisch geworden und hat einen Privatdetektiv engagiert, der die traurige Wahrheit ans Licht brachte. Soweit die vermeintliche Geschichte.

Sie ist tragisch und sagt nichts Schlechtes über den Menschen Nowitzki.

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Sie besagt lediglich, dass Sporthelden nicht vor privaten Fehlschlägen gefeit sind. Im Falle Nowitzki ist eher das Gegenteil der Fall.

Sein Millionengehalt, der prall gefüllte NBA-Kalender und die sommerlichen Missionen fürs deutsche Nationalteam erschweren die Suche nach der Richtigen für den Würzburger, der zudem von Bekannten und Biographen als zurückhaltend, reflektiert und bodenständig beschrieben wird.

Nun aber trifft Nowitzki die ganze Wucht des Skandals, bei dem er womöglich nur der Betrogene ist. Daher sollte er den Schritt nach vorne wagen und die Angelegenheit offensiv klären.

Ansonsten verfolgt ihn die Affäre Cristal Taylor und die Durchleuchtung seiner Privatssphäre - in den Playoffs, und wohl auch danach im fränkischen Asyl.

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