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Seit 2004 ist Ben Gordon für die Bulls im Einsatz © getty

Ein russischer Klub buhlt offenbar um Ben Gordon. 5,5 Millionen Dollar jährlich reichen dem Bulls-Topscorer aber noch nicht.

Von Michael Spandern

München - Er ist der letzte dicke Fisch des diesjährigen Free-Agent-Markts.

Ben Gordon, der beste Korbjäger der Chicago Bulls, lässt den Serienmeister der 90er-Jahre weiterhin zappeln. Ein Angebot der "Bullen" über 6,4 Millionen Dollar jährlich schlug der 25-Jährige aus.

Mehr könnte er offenbar in Russland verdienen, wo die Moskauer Vereine ihr Wettrüsten fortsetzen.

Nach Informationen des griechischen Online-Magazins "Contra" hat Europaliga-Sieger ZSKA Moskau Gordon eine Jahresgage von 5,5 Millionen Dollar offeriert - 1,5 Millionen mehr als in "Windy City", zieht man die dort fälligen Steuern ab.

Doppelte Staatsbürgerschaft

Doch das genüge dem Shooting Guard, der in der Vorsaison durchschnittlich 18,6 Punkte, 3,1 Rebounds und 3 Assists verbuchte, nicht. Er fordere mindestens so viel, wie Josh Childress bei Olympiakos Piräus verdient.

Der Shootingstar, der die Atlanta Hawks überraschend verlassen hatte und damit die Emigrationswelle von NBA-Stammspielern erst losgetreten hatte, kassiert beim neunmaligen griechischen Meister rund sieben Millionen Dollar - unversteuert.

Gordon, der in London geboren wurde, besitzt die jamaikanische und englische Staatsbürgerschaft. Er will bald wieder fürs englische Nationalteam auflaufen.

Zuvor, noch in dieser Woche, will sich der 1,91-Meter-Mann jedoch entscheiden, bei welchem Klub er unterschreibt.

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