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Hidayet Türkoglu wechselte 2004 von den Spurs zu den Orlando Magic © getty

Der Scharfschütze wird aus seinem Vertrag aussteigen. Die Suns schließen einen O'Neal-Trade nicht aus. Die NBA-Splitter.

Zusammengestellt von Nikolai Kube

München - Die Orlando Magic, die sich im Finale der Playoffs den Los Angeles Lakers geschlagen geben mussten (99:86! Lakers holen die Meisterschaft) , scheinen ihren türkischen Scharfschützen zu verlieren.

Hedo Türkoglu wird aus seinem Vertrag mit Orlando Magic in zwei Wochen aussteigen und wieder auf dem Transfermarkt zu finden sein, teilte sein Manager Lon Babby dem "Orlando Sentinel" mit.

Der Forward sucht offenbar eine neue Herausforderung. "Es ist sinnvoll für ihn, diesen Schritt zu gehen", so Babby.

Babby verhandelt mit den Magic

Glaubt man seinem Manager, gibt es wohl auch kein zurück mehr: "Ich kann mir keine Situation vorstellen, die ihn noch davon abhalten könnte."

Dennoch will Babby in den kommenden Tagen das Gespräch mit den Magic-Verantwortlichen suchen.

"Ich werde mich mit Teamchef Otis Smith zusammensetzen und die Situation offen diskutieren. Dann sehen wir weiter."

Auch Gortat weg?

Orlando kann Türkoglu nur noch halten, wenn sie ihm einen neuen Vertrag anbieten, bevor er sich offiziell zu seinem Weggang bekennt.

Neben dem Türken wird sich auch Center Marcin Gortat auf dem Transfermarkt versuchen. "Superman" Dwight Howard, Rashard Lewis und Jameer Nelson hat der NBA-Finalist 117761 (DIASHOW: Die Bilder zu Spiel 5) bereits mit langfristigen Verträgen gebunden.

Sport1.de hat weitere Nachrichten aus der NBA zusammengefasst.

Suns schließen O'Neal-Trade nicht aus

In den letzten Tagen machte ein Gerücht hartnäckig die Runde: Shaquille O'Neal wird die Phoenix Suns verlassen und sich den Cleveland Cavaliers um Superstar LeBron James anschließen.

Nun haben sich die Phoenix Suns zu diesem Thema geäußert und einen Wechsel nicht ganz ausgeschlossen.

Nach Informationen des amerikanischen Nachrichtensenders "ESPN" wolle man O'Neal allerdings nur dann abgeben, wenn man im Gegenzug adäquaten Ersatz für den 37-Jährigen erhalte.

Die Meldung die Suns müssten O'Neal verkaufen, um finanziell wieder auf die Beine zu kommen, wurde umgehend dementiert.

Außerdem müsste Cleveland sein Angebot deutlich aufstocken, um den Suns den Trade schmackhaft zu machen.

An Ben Wallace und Sasha Pavlovic, die im Gegenzug für O'Neal zu den Suns wechseln sollten, zeigt Phoenix wenig Interesse. Wallace ist den Verantwortlichen zu alt und Pavlovic erzielte im Schnitt in seiner bisherigen Karriere weniger als sechs Punkte.

Die Dallas Mavericks um den deutschen Superstar Dirk Nowitzki, die New Orleans Hornets, die Portland Trail Blazers oder die New York Knicks könnten am Ende der lachende Dritte sein. Denn auch diese vier Teams sind an einer Verpflichtung des Centers interessiert.

Lakers müssen Parade zur Hälfte selbst finanzieren

Der frisch gekürte NBA-Champion, die Los Angeles Lakers, muss die Kosten für die in der Nacht auf Mittwoch geplante Meisterschafts-Parade durch die Straßen von L.A. zu Teilen selbst finanzieren.

Demnach teilen sich die Stadt und der Verein die Kosten von ungefähr zwei Millionen Dollar.

Die Parade wird am Staples Center, der Heimstätte der Lakers, gestartet und endet am "Memorial Coliseum".

Zunächst war befürchtet worden, dass die Feierlichkeiten dieses Jahr ausfallen würden. Kritiker, einschließlich der Polizei, waren der Meinung, dass die hochverschuldete Stadt in Zeiten der Finanzkrise Geld sparen und die Parade absagen solle.

Außerdem sorgten die schweren Unruhen in Anschluss an den Titelgewinn der Lakers für Sicherheitsbedenken unter der Bevölkerung.

Royal Ivey verlängert nicht

Royal Ivey, Guard der Philadelphia 76ers, hat die Option auf eine Vertragsverlängerung nicht gezogen und wird den Verein vermutlich verlassen.

Ivey spielte 71 Partien in der vergangenen Saison. Er erzielte im Schnitt 3,0 Punkte, 36 Steals standen am Ende für ihn zu Buche.

2004 startete er seine NBA-Karriere bei den Atalanta Hawks. Drei Jahre später wechselte der Guard zu den Bucks, bevor er sich im vergangenen Jahr Philadelphia anschloss.

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