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Tracy McGrady (r.) wechselte 2004 von den Orlando Magic zu den Houston Rockets © getty

Die Houston Rockets sind offenbar bereit den zuletzt oft verletzten Superstar ziehen zu lassen. Geht Jamison zu den Cavs?

Zusammengestellt von Nikolai Kube

München - Tracy McGrady, der seit der Saison 2004/05 bei den Houston Rockets spielt, könnte die "Raketen" schon in diesem Sommer bei einem entsprechenden Angebot verlassen.

Amerikanischen Medienberichten zufolge sind die Rockets bereit, den 30-Jährigen, der sich in den letzten Jahren mit zahlreichen Verletzungen herumquälte, ziehen zu lassen.

Und auch ein potentieller Abnehmer scheint sich bereits gefunden zu haben: Die New York Knicks sollen ihr Interesse an "T-Mac" bekundet haben.

Noch ein Jahr Vertrag bei den Rockets

Der siebenmalige All-Star stand vergangene Saison nur in 35 Spielen auf dem Platz und konnte zu keinem Zeitpunkt an seine starken Leistungen aus früheren Tagen anknüpfen.

Bei den Rockets, bei denen der Superstar ungefähr 23 Millionen Dollar pro Saison einstreicht, besitzt der Shooting Guard noch ein Jahr Vertrag.

Somit wäre ein Wechsel zu den Knicks durchaus realistisch und wäre mit einem geringen Risiko verbunden.

Sport1.de nennt weitere Wechselszenarien aus der NBA.

Jamison zu den Cavaliers?

Eigentlich spricht derzeit jeder von einem möglichen Wechsel von Center Shaquille O'Neal zu den Cleveland Cavaliers (Shaq und die Cavs: Was läuft da?).

Doch nun arbeiten die Cavs im Hintergrund offenbar an einem weiteren spektakulären Deal: Antawn Jamison, Forward der Washington Wizards, soll auf der Wunschliste des Teams von MVP LeBron James ganz oben stehen.

Wie die Internetseite "DraftExpress" berichtet, sollen Jamison und Mike James zu den Cavs wechseln. Im Gegenzug würden die Hauptstädter Defensivkönner Ben Wallace und Sasha Pavlovic, die auch in einen möglichen O'Neal-Trade eingebunden wären, erhalten.

Jamison würde den Cavaliers durchaus gut zu Gesicht stehen. Der 2,06-m-Riese ist genau der Spielertyp, der dem Klub von der Ostküste noch fehlt.

Denn der diesjährige NBA-Finalist Orlando Magic ist mit Rashard Lewis und Hedo Turkoglu auf der Forward-Position deutlich besser besetzt.

Gordon liebäugelt mit den Pistons

Der Vertrag von Ben Gordon bei den Chicago Bulls läuft aus.

Während die Bulls derzeit den Markt sondieren, um für einen eventuellen Abgang des Guards gerüstet zu sein, kochen Spekulationen hoch, in welchem Dress Gordon kommende Saison aufläuft.

Und offenbar haben die Detroit Pistons Interesse angemeldet. Gordon und den Bulls soll bereits ein Angebot über elf Millionen Dollar für den 26-Jährigen vorliegen, berichtet Bulls-Kenner Sam Smith.

Ob ein möglicher Trade für die Pistons allerdings Sinn machen würde, ist mehr als fraglich.

Mit Rodney Stuckey und Richard Hamilton, der noch bis 2010 Vertrag hat, sind sie auf der Guard-Position gut besetzt.

Allerdings ist nicht auszuschließen, dass Hamilton die Pistons verlässt. Dann wäre der Weg für Gordon frei.

Türkoglu dementiert Wechselgerüchte

Hedo Türkoglu, Forward der Orlando Magic, hat Meldungen, er würde den Verein auf jeden Fall verlassen (Verlässt Türkoglu die Orlando Magic?) umgehend dementiert.

"Nur weil ich von meiner Ausstiegsklausel Gebrauch mache, heißt das nicht unbedingt, dass ich die Magic verlassen werde", so der türkische Nationalspieler.

Er wolle nun in Ruhe entscheiden, wie es mit ihm weitergeht: "Ich muss abwägen, was für mich und meine Familie das beste ist."

Sein Wunsch sei es, auch weiterhin das Trikot der Magic zu tragen: "Ich hoffe, dass ich hier bleiben werde und sich alles noch zum Guten wendet." Dem NBA-Finalisten habe der 30-Jährige einiges zu verdanken:

"Ich bin erst hier zu dem Türkoglu geworden, der ich im Moment bin", sagte der Foward.

Sein Berater Lon Babby hatte die Wechsel-Spekulationen am Vortag angeheizt, indem er nahezu ausschloss, dass Türkoglu bei Orlando bleiben würde.

Offenbar wollen der Türke und sein Berater den Preis in die Höhe treiben. Auf die Frage ob er auch bei den Magic bleiben würde, wenn ihm der Verein weniger Gehalt als zuvor zahlen würde, antwortete er schmunzelnd:

"Hängt davon ab, wieviel weniger es wird."

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