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Avery Johnson wurde nach dem Playoff-Aus 2008 in der 1. Runde bei den Mavericks entlassen © getty

Der Ex-Trainer der Mavericks soll Detroit wieder in die Erfolgsspur zurückführen. Dallas trifft sich mit Kidd zu Verhandlungen.

München/Detroit - Die Entlassung von Michael Curry als Trainer der Detroit Pistons kam nicht überraschend (NEWS: Pistons entlassen Coach Curry).

Der Coach hatte sich mit Topspieler Richard Hamilton überworfen und die Bilanz von 39 Siegen bei 43 Niederlagen und dem deutlichen Erstrunden-Aus in den Playoffs gegen die Cleveland Cavaliers sprach auch nicht für den Trainerneuling.

Nun sind die Pistons um President of Basketball Operations Joe Dumars auf der Suche nach einem Nachfolger. Heißester Kandidat: Avery Johnson.

Gespräche mit Dumars

Der ehemalige Trainer von Dirk Nowitzkis Dallas Mavericks, der die Texaner 2006 in die NBA-Finals geführt hatte, soll laut "ESPN" bereits Gespräche mit Dumars geführt haben.

Derzeit ist der 44 Jahre alte Johnson noch als TV-Experte bei "ESPN" angestellt.

Der Weg für Johnson als neuer Coach in Detroit ist so gut wie frei.

Collins sagt dankend ab

Denn der zweite Kandidat, Doug Collins, hat sich selbst von der Kandidatenliste gestrichen.

Der ehemalige Pistons-Trainer, der Detroit von 1995 bis 1998 betreute, will seinen Job beim den Fernsehsendern "TNT" und "NBC" als Experte weiter ausführen.

Erfahrener Coach gesucht

Dumars, der noch unter Collins gespielt hat, kündigte an, bis zum Start der Summer League am 10. Juli einen neuen Trainer präsentieren zu wollen.

Nach dem fehlgeschlagenen Experiment mit Trainerneuling Curry, will der ehemalige Shooting Guard auf einen "erfahrenen Coach" setzen (122892NBA-Wechselbösre: Pistons holen Gordon und Villanueva).

Sport1.de hat weitere Neuigkeiten aus der NBA zusammengestellt

Kobe Bryant lässt Ausstiegsklausel verstreichen

Bereits während der NBA-Finals hatte Kobe Bryant davon gesprochen, sich nicht vorstellen zu können, für ein anderes Team als die Los Angeles Lakers aufzulaufen (Bryant schwört Lakers die Treue).

Dies hat der Superstar nun wahr gemacht und die Ausstiegsklausel aus seinem in zwei Jahren endenden Vertrag nicht genutzt. "Ich gehe nirgendwohin. Es lohnt sich nicht, überhaupt nur ein Wort darüber zu verlieren", meint der 31 Jahre alte Shooting Guard

Ariza vor Abschied von Lakers

Allerdings wird Bryant in der kommenden Saison voraussichtlich auf die Dienste von Mitspieler Trevor Ariza verzichten müssen.

Die Lakers bieten dem Small Forward, der diese Saison in die Stamm-5 gerückt war und überragende Playoffs gespielt hatte, einen Vertrag über lediglich 5,6 Millionen Dollar an - zu wenig in den Augen von den 24-Jährigen.

"Die Lakers werden Ariza ziehen lassen", verriet eine Quelle "ESPN.com".

Erste Verhandlungen mit Kidd

Die Verhandlungen zwischen Jason Kidd und Mark Cuban, Besitzer der Dallas Mavericks, sind vorangeschritten. Cuban zeigte sich nach einem Zusammentreffen mit Kidd in New York, wo sich der Point Guard auch mit den New York Knicks zu Verhandlungen traf, "sehr optimistisch" (120437Die Free Agents der NBA).

"Es gibt zwar noch ein paar Details zu klären, aber es ist sehr gut gelaufen", sagte der Mavs-Besitzer. Angeblich soll Cuban dem 36 Jahre alten Kidd einen Drei-Jahres-Vertrag über 25 Millionen Dollar vorgelegt haben - angeblich zu wenig für Kidd.

Mavs zeigen Interesse an Gortat

Sollte sich Kidd für die Mavericks entscheiden, könnte in der kommenden Saison Marcin Gortat an der Seite von Kidd auftauchen. Die Mavericks trafen sich am ersten Tag der Free Agency zu Gesprächen mit dem ehemaligen Center der Köln 99ers in Orlando (Draft 2009: Rubio nur Nummer 5, Dallas holt Beaubois).

Der 25 Jahre alte Gortat erzielte in der abgelaufenen Saison als Backup von Dwight Howard in 63 Spielen durchschnittlich 3,8 Punkte und 4,5 Rebounds bei 12,6 Minuten Spielzeit für die Magic.

Neben Dallas haben auch die texanischen Rivalen Houston Rockets und San Antonio Spurs ihr Interesse an dem Polen signalisiert.

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