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Rick Carlisle ist seit Mai 2008 Cheftrainer bei den Dallas Mavericks © getty

Rick Carlisle hat in Dallas Großes vor, warnt aber vor einem Fehlstart. Ein Youngster darf auf den Starter-Job hoffen.

Von Felix Götz

München ? Die neue NBA-Saison wirft ihre Schatten voraus, bereits in zwei Wochen bittet Head Coach Rick Carlisle die Dallas Mavericks ins Trainingscamp.

Bis zum Auftaktsspiel am 28. Oktober gegen die Washington Wizards sollen Dirk Nowitzki und Co. bereit sein zum Angriff auf die Topteams im Westen.

Carlisle setzt den Texanern klare Ziele: Es soll weiter gehen als bis ins Conference-Halbfinale, wo die Mavs im Mai mit 1:4 an den Denver Nuggets scheiterten.

Um den nächsten Schritt zu machen, muss der 49-Jährige die Neuzugänge Shawn Marion, Drew Gooden, Tim Thomas, Roddy Beaubois und Quinton Ross ins Mannschaftsgefüge integrieren.

Keine Lust auf einen holprigen Start

"Ich bin zufrieden. Wir haben gute, wettbewerbsfähige Jungs geholt. Mir gefällt unsere Mischung", sagte Carlisle gegenüber den "Dallas Morning News".

In der Vorbereitung müssen die Mavericks besonders gewissenhaft arbeiten. Denn niemand hat Lust auf einen ähnlich holprigen Auftakt wie in der letzten Saison, als sieben der ersten neun Partien verloren gingen ? am wenigsten Carlisle.

Denn der frühere Trainer der Indiana Pacers und Detroit Pistons weiß: "Wenn du hinten stehst, ist es in dieser Liga sehr schwer. Man muss von Beginn an so viele Spiele gewinnen wie nur irgendwie möglich."

Beaubois gefällt Carlisle

Besonders angetan ist Carlisle vom französischen Rookie Beaubois, der bereits in der Summer League überzeugte.

"Mir hat gefallen, wie er seit dem Sommer an sich gearbeitet und sich verbessert hat. Er ist ein schneller und athletischer Spieler, der etwas bewegen kann."

Selbst ein Platz in der Starting Five sei für den 21-Jährigen kein völlig unrealistisches Ziel. "Wenn er uns helfen kann, dann werde ich ihn ins kalte Wasser werfen", sagte Carlisle.

Schweres Auftaktprogramm

Der Dallas-Coach ist zufrieden mit seinem Kader, da er diesen für wesentlich flexibler als in der vergangenen Saison hält. Doch das Auftaktprogramm bereitet ihm ein wenig Kopfzerbrechen.

Nach der Partie gegen die Wizards geht es gegen die Los Angeles Lakers, L.A. Clippers, Utah Jazz und New Orleans Hornets. (Der komplette Spielplan)

"Im ersten Monat haben wir viele schwere Auswärtsspiele. Auch deshalb wird im Trainingscamp der Schwerpunkt auf der Verteidigung liegen", erklärte der frühere Guard.

Ausgeglichene Western Conference

Besonders in der Western Conference wird es sehr eng zugehen im Kampf um die besten Plätze für die Playoffs, glaubt Carlisle.

"Die Clippers haben sich stark verbessert. Golden State und Oklahoma werden viel besser sein als im letzten Jahr. Phoenix wird mit einem gesunden Amare Stoudemire zurückkommen. Und auch die Utah Jazz werden, wenn sie verletzungsfrei bleiben, wesentlich besser sein", so der NBA-Champion von 1986.

Und Carlisle weiter: "Die Entscheidungen werden erst an den letzten zwei oder drei Spieltagen fallen."

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