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Kevin Garnett wechselte 2007 von den Minnesota Timberwolves zu den Celtics © getty

Die Boston Celtics brechen mit dem genesenen Kevin Garnett gegen Houston ein. Ron Artest feiert sein Debüt bei den Lakers.

Von Christoph Haas

München - Trotz der 96:90 Niederlage im Vorbereitungsspiel bei den Houston Rockets lässt Kevin Garnetts Comeback die Fans der Boston Celtics wieder jubeln.

Im ersten Härtetest nach seiner Ende März erlittenen Knieverletzung erzielte "The Big Ticket" in einem Kurzeinsatz sechs Punkte und fünf Rebounds.

"Es fühlt sich großartig an, wieder auf dem Platz zu stehen", sagte er nach dem Spiel.

Gleich zur Beginn kam es zur Schrecksekunde für die Celtic-Anhänger: Garnett kracht im Zweikampf nach verpasstem Alley-Oop auf den Hallenboden.

Brooks der Matchwinner

Zum Glück stand er nur wenige Sekunden später wieder auf, um die zwei folgenden Freiwürfe zu verwandeln.

Doch die Rockets drehten die Partie im letzten Abschnitt, den sie 26:15 gewannen. Aaron Brooks war mit 21 Punkten der Matchwinner für die Gastgeber.

Nach der Meisterschaft 2008 scheiterten die Boston Celtics in der letzten Saison ohne den verletzten Garnett im Viertelfinale. Da der zwölfmalige All-Star seine Verletzung nun vollständig auskuriert hat, hoffen die "Kleeblätter" wieder auf Erfolge.(DATENCENTER: Der Spielplan)

Lakers siegen mit Ron Artest

Ein Rockets-Abgänger gab im Preseason-Spiel der L.A. Lakers gegen die Golden State Warriors seinen Einstand beim Meister.

Ron Artest, 2004 zum besten Verteidiger der Liga gewählt, spielte in Anaheim erstmals zusammen mit seinen neuen Teamkollegen um Kobe Bryant.

Der in der Vergangenheit immer wieder durch Negativschlagzeilen aufgefallene Artest zeigte mit zwölf Punkten, neun Rebounds und sieben Assists ein gelungenes Debüt.

Erfolgreichste Schützen beim 118:110 Sieg der Lakers waren Andrew Bynum mit 24 Zählern.

Anthony Morrow sammelte für die Warriors 22 Zähler.

Ersatz-Schiris blamieren sich

Eine peinliche Fehlentscheidung war der Aufreger beim 113:104-Heimsieg der Detroit Pistons gegen die Milwaukee Bucks und schürt die Angst, dass der Gehaltsstreit zwischen der Liga und den NBA-Referees nicht beigelegt wird.

Dann könnten auch zum Auftakt der Regular Season Ersatz-Referees zum Einsatz kommen.

Diese gaben nach einem Foul an Ersan Ilyasova dem Bucks-Small-Forward zunächst zwei Freiwürfe.

Während der nachfolgenden Auszeit entschieden sich die Schiedsrichter um, dass es sich um einen Dreierversuch handelte, und gaben Ilyasova einen dritten Freiwurf, den dieser auch verwandelte.

Prince kennt die Regeln

Pistons-Spieler Tayshaun Prince wies die Referees darauf hin, dass die 24-Sekunden-Spanne, während der sie sich korrigieren dürfen, längst abgelaufen war.

Er bekam Recht, und der Punkt wurde Milwaukee wieder abgezogen.

Dieser Fauxpas kommt den etatmäßigen NBA-Schiedsrichtern sehr gelegen. Nach erfolglosen Tarifverhandlungen hat ihre Streikdrohung nun noch mehr Gewicht.

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