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Josh Howard spielt seit 2003 für die Dallas Maverics © getty

Seine Diffamierung der US-Nationalhymne sorgte für Empörung. Jetzt hat sich Mavericks-Star Josh Howard dafür entschuldigt.

Von Andreas Kloo

München/Dallas - Nach dem Bekanntwerden seiner abschätzigen Äußerungen über die US-Nationalhymne hat sich Mavericks-Star Josh Howard nun für sein Verhalten entschuldigt. Das teilt Mavs-Besitzer Mark Cuban in seinem Blog mit.

Vor einigen Tagen war ein Videomitschnitt aufgetaucht, der Howard bei einem Charity-Footballspiel zeigt. Als die Nationalhymne gespielt wird, sagt der Kollege von Dirk Nowitzki in die Kamera: "Ich zelebriere diesen Sch? nicht, ich bin schwarz."

Rassistische E-Mails als Reaktion

Daraufhin schlug Howard eine Welle der Empörung entgegen. Mavericks-Besitzer Mark Cuban veröffentlichte einige der Beschwerde-Mails in seinem Blog. Viele der Absender forderten Howards Rauswurf, einige Mails waren auch rassistischer Natur.

Cuban versprach, der Klub werde mit Howard an dessem Auftreten in der Öffentlichkeit arbeiten. Aber "davon einmal abgesehen, ist es eine private Angelegenheit."

Cuban: "Hass und Ignoranz"

Dennoch entwickelte Cuban in der Sache missionarischen Eifer und kann sich einen Kommentar in Richtung der Howard-Kritiker nicht verkneifen:

"Ich dachte, es wäre wichtig den Hass und die Ignoranz vieler zu zeigen, die Menschen beurteilen, die sie nie getroffen haben, nur basierend auf O-Tönen und Überschriften."

So begründet Cuban die Veröffentlichung der Beschwerde-Mails.

Ob Howard noch eine Bestrafung durch den Klub oder die Liga zu befürchten hätte, dazu äußert sich Cuban in seinem Blog nicht.

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