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Dirk Nowitzki wechselte 1999 aus Würzburg zu den Dallas Mavericks © getty

Das "German Wunderkind" beweist im letzten Preseason-Spiel gegen Houston eine gute Frühform. Drew Gooden sorgt für Ärger.

Von Felix Götz

München - Die Dallas Mavericks sind offenbar für den Saisonstart am Mittwoch (ab 2.30 Uhr LIVESCORES) gegen die Washington Wizards gewappnet.

Im abschließenden Preseason-Spiel bei den Houston Rockets feierten die Mavs einen 98:94-Sieg, nach dem sie zur Halbzeit mit acht Zählern zurücklagen. (DATENCENTER: Der Spielplan).

Überragender Mann beim Team von Trainer Rick Carlisle war Dirk Nowitzki. Der Würzbürger kam auf 32 Punkte und sieben Rebounds.

Obwohl die Partie sportlich bedeutungslos war, ging es hoch her.

Gooden sorgt für Ärger

Im letzten Viertel geriet Drew Gooden, der auf zwölf Punkte und zehn Rebounds kam, mit Pops Mensah-Bonsu aneinander.

Die beiden kämpften hartnäckig um einen Rebound, woraufhin der Dallas-Forward dem Houston-Center (acht Punkte) das Stirnband vom Kopf riss.

Beide Spieler kassierten von den Schiedsrichtern jeweils ein technisches Fouls.

"Ich war durcheinander"

Gooden war allerdings derart erregt, dass er auf direktem Weg in der Kabine verschwand, weil der 28-Jährige glaubte, er wäre disqualifiziert worden.

"Ich war völlig durcheinander. Ich habe die Trainer gefragt, ob ich draußen bin. Und die sagten, dass ich disqualifiziert sei", erklärte Gooden nach der Partie, die sich relativ schnell wieder beruhigt hatte.

Marion und Kidd mit 14 Punkten

Nowitzki glänzte dagegen keineswegs bei irgendwelchen Rangeleien, sondern ausschließlich aus sportlicher Sicht. Obwohl "Dirkules" vorzeitig mit sechs Fouls vom Feld musste.

Der 31-Jährige traf aus dem Feld elf von 19 Würfen, versenkte zwei von vier Dreier und verwandelte alle seine acht Freiwürfe.

Unterstützung erhielt der deutsche Nationalspieler vor allem von Shawn Marion und Jason Kidd (beide 14 Punkte).

Dampier nicht dabei

Bester Werfer auf Seiten der Rockets war Carl Landry, der es auf 22 Zähler brachte.

Mavericks-Center Erick Dampier reiste erst gar nicht mit nach Houston. Coach Carlisle erklärte die Maßnahme kurz: "Das hatte persönliche Gründe."

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