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Shaquille O'Neal (l.) wurde vor der Saison aus Phoenix zu den Cavaliers getradet © getty

Der Titelaspirant verliert bei den Toronto Raptors auch sein zweites Saisonspiel. Die anderen Favoriten halten sich schadlos.

Von Robert Gherda

München - Nach der Verpflichtung von Shaquille O'Neal galten die Cleveland Cavaliers vor der Saison als ganz heißer Meisterschaftstipp.

Den Saisonstart hat das beste Team der Regular Season der letzten Saison jedoch komplett verpatzt.

Bei den Toronto Raptors verloren die Cavs einen Tag nach der Auftaktpleite gegen die Boston Celtics auch ihr zweites Saisonspiel mit 91:101.

Gegen die Kanadier zeigte der amtierende MVP LeBron James erneut eine herausragende Vorstellung, aber selbst ein Triple-Double des Superstars war zu wenig. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

James bleibt ruhig

James selbst nahm den Fehlstart jedoch gelassen:

"Früher in meiner Karriere war ich ziemlich sauer, wenn wir zwei oder drei Spiele in Serie verloren haben, weil ich das Gefühl hatte, dass wir nichts mehr umdrehen können", sagte der 24-Jährige: "Aber ich bin mittlerweile an einem Punkt angelangt, wo ich weiß, dass es solche Serien einfach gibt. Ich sehe das nicht so wild. Man lernt aus seinen Fehlern und macht weiter."

Bei den Raptors überragte der ehemalige Nummer-Eins-Draftpick Andrea Bargnani mit 28 Punkten, von denen er 21 in der ersten Halbzeit erzielte. Daneben zeigte auch Chris Bosh mit 21 Punkten und 16 Rebounds eine starke Leistung.

Sport1.de fasst das weitere Geschehen aus der NBA zusammen:

Orlando Magic - Philadelphia 76ers: 120:106

Der letztjährige Finalist Orlando Magic feierte ein gelungenes Saisondebüt. Gegen die Philadelphia 76ers siegten die Magic souverän mit 120:106. Zu Beginn der Schlussviertels führte Orlando bereits mit 100:69 und schaltete einen Gang zurück 167948(DIASHOW: NBA, Woche 1).

Insgesamt sechs Spieler der Magic punkteten zweistellig, wobei Dwight Howard mit 21 Punkten und 15 Rebounds in nur 29 Minuten der überragende Mann auf dem Parkett war.

Denver Nuggets - Utah Jazz: 114:105

Die Denver Nuggets haben den ersten Härtetest der Saison mit Bravour bestanden. Auch ohne den gesperrten J.R. Smith besiegten die Nuggets um Superstar Carmelo Anthony die Utah Jazz mit 114:105.

Anthony war mit 30 Punkten der beste Punktesammler der Begegnung und steuerte noch acht Rebounds und fünf Vorlagen zum Sieg bei.

Neben dem Small Forward bewies auch Chauncey Billups mit 25 Punkten Scorerqualitäten.

Matchwinner war jedoch Rookie Ty Lawson, der sieben seiner insgesamt 17 Punkte im letzten Viertel erzielte, als sich die Nuggets absetzen konnten.

San Antonio Spurs - New Orleans Hornets: 113:96

Die umgekrempelten Spurs zeigten in ihrem Saisonauftakt, dass mit den Texanern in dieser Saison zu rechnen ist.

Gegen die New Orleans Hornets siegte San Antonio souverän mit 113:96. Bereits zur Pause führten die Gastgeber mit 19 Punkten.

Topscorer der Spurs war der Franzose Tony Parker 17 Punkten. Ein gutes Profi-Debüt feierte zudem DeJuan Blair mit 14 Punkten und 11 Rebounds.

Bei den Hornets war Spielmacher Chris Paul mit 26 Punkten bester Werfer.

Boston Celtics - Charlotte Bobcats: 92:59

Einen Kantersieg feierten die Boston Celtics in ihrem ersten Heimspiel der Saison. Gegen die Charlotte Bobcats ließ der Champion von 2008 lediglich 59 Punkte zu und siegte am Ende mit 33 Punkten Unterschied.

Rajon Rondo verbuchte mit zehn Punkten und elf Assists sein erstes Double-Double der Saison, während Ray Allen mit 18 Punkten bester Punktesammler auf dem Platz war.

Bei den harmlosen Gästen konnte mit Gerald Wallace (10) lediglich ein Spieler zweistellig punkten.

Los Angeles Clippers - Phoenix Suns:107:109

Ohne ihren verletzten Top-Pick Blake Griffin mussten die Los Angeles Clippers im zweiten Saisonspiel die zweite Niederlage hinnehmen.

Die Mannschaft des deutschen Nationalspielers Chris Kaman verlor ihr Heimspiel gegen die Phoenix Suns mit 107:109 und belegt derzeit den dritten Platz in der Pacific Division.

Center Kaman überzeugte mit 22 Punkten und 9 Rebounds, bei Phoenix war Steve Nash mit 24 Punkten bester Werfer.

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