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Josh Smith kam 2004 direkt von der Highschool zu den Atlanta Hawks © getty

Der Power Forward der Atlanta Hawks stellt Shaquille O'Neals Block-Rekord ein. Cleveland hat gegen die T-Wolves keine Probleme.

Von Matthias Fiedler

München - Einen doppelten Grund zum Feiern hatten die Atlanta Hawks und Power Forward Josh Smith. Denn die Hawks klauten den Wizards beim 100:89-Sieg nicht nur die Punkte. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Der 23-jährige Smith schaffte ganz nebenbei noch als jüngster Spieler der Geschichte seinen 900. Block und stellte damit den Rekord von Superstar Shaquille O'Neal in den Schatten, der bis dato diesen Bestwert für sich beanspruchte - O' Neal war bei seinem 900. Block 24 Jahre alt gewesen.

Generell lief der Abend für die Hawks richtig gut. Bereits im zweiten Viertel rissen die Gäste das Spiel dank ihrer guten Verteidigung an sich und arbeiteten einen 14-Punkte-Vorsprung heraus.

Kritisches dittes Viertel

Im dritten Viertel kamen die Wizards und Gilbert Arenas noch einmal bis auf sieben Punkte heran, aber Williams' Dreier riss das Ruder zu Gunsten der Hawks wieder herum.

Neben Josh Smiths Riesenvorstellung punkteten Joe Johnson und Jamal Crawford mit jeweils 17 und 16 Punkten für die Falken am besten. Bei den Hausherren unterstrich Gilbert Arenas mit 23 Punkten seine bestechende Form, Brendan Haywood erzielte 19 Zähler.

Freiwürfe spielentscheidend

Entscheidend: Atlanta holte ganze 31 Punkte von der Freiwurflinie, Washington nur magere 14. Zu allem Übel verloren die Wizards noch Forward Caron Butler, der sich im zweiten Viertel am linken Knie verletzte.

Sport1.de fasst das weitere Geschehen aus der NBA zusammen:

Cleveland Cavaliers - Minnesota Timberwolves: 104:87

Erst einmal verschnaufen können die Cleveland Cavaliers um ihr neues Traum-Duo LeBron James und Shaquille O'Neal. Gegen die Minnesota Timberwolves reichte es nach zuletzt zwei Niederlagen zu einem ungefährdeten Heimerfolg.

Superstar James konnte sich beim ersten Saisonsieg auf Mo Williams verlassen, der 20 Punkte einstreute und Center Zydrunas Ilgauskas, der früh für den foulbelasteten O'Neal einsprang und 15 Zähler markierte.

Für die Wolves war Spielmacher Jonny Flynn mit 17 Punkten am erfolgreichsten.

Nach einem 12:2-Run im zweiten Viertel machten die Cavaliers erstmals deutlich, wer Herr im Hause ist. Bereits zur Halbzeit führten James und Co. mit zehn Punkten. Der Rest des Spiels geriet dann fast schon zum Selbstläufer.

Orlando Magic - New Jersey Nets: 95:85

Bittere Pille für Vince Carter und die Orlando Magic: Obwohl die Magic ihren zweiten Saisonsieg einfuhren, verloren sie Carter, der sich im zweiten Viertel den Knöchel verletzte.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte das Sprungwunder gegen sein ehemaliges Team ordentlich gewirbelt und 16 Punkte erzielt. Für Carter sprang Dwight Howard eindrucksvoll in die Bresche. Der dominante Orlando-Center erzielte 20 Punkte und sagenhafte 22 Rebounds.

Bei den Nets trafen das Guard-Duo Devin Harris und Courtney Lee mit jeweils 16 und 18 Punkten am besten.

New York Knicks - Charlotte Bobcats: 100:102

Riesenkrimi in New York: Erst nach zweifacher Verlängerung bezwingen die Bobcats die Knicks. Für New York ist es die zweite Pleite in Folge. Topscorer bei den Gästen war Spielmacher Raymond Felton, der sich trotz mehrfacher Krämpfe im Bein zu 22 Punkten durchbiss.

Für die Knicks stellten insbesondere Al Harrington und Chris Duhon mit jeweils 17 Punkten ihre Scorerqualitäten unter Beiweis. Interessant: Bei den Knicks punkteten gleich sechs Akteure zweistellig, bei den Bobcats fünf.

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