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Deutsche Nationalspieler im Duell: Dirk Nowitzki gegen Chris Kaman (r.) © getty

Nowitzki siegt im deutschen Duell gegen Kaman. Nach den Lakers verlieren auch die Clippers gegen die Mavericks.

Von Roland Schekelinski

München/Los Angeles - Bei den Trips nach Los Angeles sprang für die Dallas Mavericks in der Vergangenheit selten etwas Positives heraus.

Zumal wenn sie dabei aufeinanderfolgend gegen die Lakers und die Clippers heran mussten.

Passend zu Halloween haben die Mavs diesen Fluch nun beendet.

Nach dem überraschend deutlichen Sieg bei den favorisierten Lakers am Freitag hat Dallas auch bei den L.A. Clippers mit 93:84 gewonnen.

Nowitzki stark - Kaman einen Tick besser

Im direkten Vergleich der deutschen Nationalspieler hatte Chris Kaman mit 27 Punkten, elf Rebounds, drei Assists und zwei Blocks gegenüber Dirk Nowitzki (24 Punkte, neun Rebounds, drei Assists, einen Block, zwei Steals) leicht die Nase vorn - genützt hat es den Clippers jedoch nichts.

"Wir wussten, dass der Sieg gegen die Lakers nichts wert sein würde, wenn wir am nächsten Tag verloren hätten", sagte Nowitzki.

Es war der neunte Ausflug nach L.A. im sogenannten Back-to-Back-Modus. Fünf Mal hatten die Mavs mit leeren Händen die Rückreise nach Dallas antreten müssen, nur drei Mal hatte es wenigstens einen Sieg über einen der beiden L.A.-Klubs gegeben.

"Das Beste ist, dass wir nicht gut geworfen haben, aber dennoch einen Weg gefunden haben, das Spiel zu gewinnen. Das gelingt eben nur guten Teams", so Nowitzki.(DATENCENTER: Der Spielplan)

Ähnliche Ausgangslage wie letzte Saison

Zu Beginn der letzten Saison kamen die Mavericks den Clippers gerade recht.

Damals hatten die Clippers ihre ersten sechs Saisonspiele verloren und holten gegen die Mavericks ihren ersten Sieg.

Die Ausgangslage am Samstagabend vor 13.626 Zuschauern im Staples Center war ähnlich, die Geschichte hat sich aber nicht wiederholt - und die Clippers haben nun eine Bilanz von 0:4.

"Wir sind mit einen großartigen Konzentration und Einstellung in dieses Spiel gegangen", sagte Mavericks-Coach Rick Carlisle. "Wir waren in der exakt selben Situation wie letztes Jahr. Damals haben sie uns gekriegt und wir hatten danach einen schlechten Lauf. Wir wollten uns unbedingt mit zwei Siegen aus L.A. verabschieden."

Auf Dampier war Verlass

Dass das gelang, lag auch an der starken Performance von Erick Dampier. Der Center der Mavericks hatte in Abwesenheit von Neuzugang Drew Gooden (Zerrung) mit zwölf Punkten, zehn Rebounds und drei Blocks einen grundsoliden Auftritt.

Beste Offensiv-Kräfte waren neben Nowitzki der von der Bank gekommene Jason Terry (16 Punkte, sechs Assists), der in der Verteidigung mit vier Steals glänzte, sowie Neuzugang Shawn Marion mit 16 Punkten, der sich zudem elf Abpraller griff und somit bester Rebounder der Mavericks war.

Dallas steht nun mit einer 2:1-Bilanz auf Platz zwei der Southwest Division hinter den San Antonio Spurs (ebenfalls 2:1), die dank der besseren Korbausbeute auf Rang eins stehen.

Am kommenden Dienstag empfangen die Mavericks die Utah Jazz, die am Freitag bei den Clippers ihren ersten Saisonsieg eingefahren hatten.

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