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Chris Duhon (l.) erzielte drei Sekunden vor Ende des letzten Viertels das 122:122 © getty

Nach dem der ehemalige Point Guard den Madison Square Garden verlässt, drehen die Knicks auf. Houston besiegt Portland dank Ariza.

Von Rainer Nachtwey

München/New York - Es schien der richtige Weckruf zu sein: Ende des ersten Viertels lagen die New York Knicks gegen die Philadelphia 76ers mit 25:40 zurück.

Und von seinem Sitzplatz an der Außenlinie verfolgte Stephon Marbury das Spiel seiner ehemaligen Teamkollegen. Doch der frühere Knickerbocker saß auf dem falschen Platz und wurde von den Platzanweisern aufgefordert, sich auf den richtigen zu begeben.

Statt das Spiel zu Ende zu sehen, verließ "Starbury" den Madison Square Garden.

Anschließend drehten die Knicks, holten im letzten Viertel einen 17-Punkte-Rückstand auf und retteten sich in Verlängerung.

Dort ging den Knicks allerdings die Puste aus. Mit 127:141 zogen die Knicks den Kürzeren und müssen auch nach dem dritten Saisonspiel weiter auf den ersten Sieg warten (DATENCENTER: Alle Ergebnisse).

Iguoadala sorgt für Vorentscheidung

Umjubelter Matchwinner bei den Sixers war Andre Iguodala. Philadelphias neuer A.I. erzielte drei seiner 32 Punkte in der entscheidenden Phase der Overtime und bereitete zudem elf Korberfolge seiner Mitspieler vor.

"Die Knicks sind ein Team, das sich mit Fehlwürfen aus der Partie nehmen können. Aber sie können sich mit Treffern ebenso schnell wieder zurückmelden", sagte Iguodala. "Gegen uns haben sie beides gemacht. Erst nix getroffen, und am Schluss alles. Deswegen war es auch so ein aufregendes Ende." 167948(DIASHOW: Die Bilder der 1. Woche)

Galinari mit bester Punkteausbeute

Großen Anteil an New Yorks Aufholjagd und am spannenden Finish hatten Al Harrington und Danilo Galinari. Harrington kam auf 42 Punkte, ehe er in der Verlängerung sein sechstes Foul kassierte, und die Partie damit vorzeitig für ihn beendet war.

Galinari erzielte mit 30 Punkten einen Karrierebestwert und traf 8 seiner 16 Dreierversuche.

Philadelphia hatte neben Iguodala in Lou Williams (27 Punkte, 10 Rebounds, 7 Assists), Thaddeus Young (25 Punkte), und Marreese Speights (20 Punkte, 10 Rebounds) seine besten Spieler.

Sport1.de fasst das weitere Geschehen aus der NBA zusammen:

Houston Rockets - Portland Trail Blazers 111:107

Neben New Yorks Al Harrington erzielte auch Brandon Roy beim Spiel seiner Portland Trail Blazers in Houston 42 Punkte. Doch auch für den Guard der Blazers reichte es am Ende nicht zum Sieg.

Roy verlor mit seinen Teamkollegen 107:111 in Texas und kassierte damit die zweite Saisonniederlage.

Für den Sieg der Rockets waren maßgeblich Neuzugang Trevor Ariza und Aaron Brooks beteiligt. Ariza, im Sommer von Meister L.A. Lakers gekommen, erzielte 33 Punkte und Brooks steuerte 28 Zähler zum zweiten Saisonsieg der Gäste bei.

Milwaukee Bucks - Detroit Pistons 96:85

Keine gelungene Rückkehr gab es für Charlie Villanueva nach Milwaukee. Der Neuzugang der Detroit Pistons unterlag mit seinem Team bei den Bucks mit 85:96. Villanueva, der in der Offsesason einen Fünf-Jahres-Vertrag über 35 Millionen Dollar unterzeichnet hatte, blieb mit 12 Punkten und sechs Rebounds weit hinter seinen Möglichkeiten zurück.

Bei den Bucks trat Rookie Brandon Jennings in den Mittelpunkt. Der Aufbauspieler traf 9 seiner 15 Würfe und führte seine Bucks, die vor der Saison die Leistungsträger Richard Jefferson, Ramon Sessions und Villanueva abgegeben hatten, mit 24 Punkten zum ersten Saisonsieg.

San Antonio Spurs - Sacramento Kings 113:94

Dagegen müssen die Sacramento Kings weiter auf den ersten Saisonsieg warten. Die Kalifornier unterlagen bei den San Antonio Spurs mit 94:113 und weisen nach drei Spielen drei Niederlagen auf.

26 Punkte von Kevin Martin und 22 Zähler von Spencer Hawes reichten gegen die mannschaftlich geschlossen auftretenden Spurs nicht. Die Texaner hatten in Tony Parker (24 Punkte) und Richard Jefferson (21) ihre erfolgreichsten Korbjäger.

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