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Dirk Nowitzki (r.) im Duell mit Utahs Center Andrei Kirilenko © getty

Die Mavericks wollen daheim gegen Utah den Aufwärtstrend bestätigen. Nowitzki steht ein unangenehmes Wiedersehen bevor.

Von Niko Paetzold

München - Die Dallas Mavericks stehen vor dem Heimspiel gegen Utah Jazz vor einer ersten echten Standortbestimmung in der noch jungen Saison.

Nach der überraschenden Auftaktniederlage zu Hause gegen die Washington Wizzards, konnte sich das Team von Dirk Nowitzki mit zwei Siegen in Los Angeles in eine gute Ausgangssituation bringen.

Nach dem Sieg gegen die hochgehandelten Lakers bestätigten die "Mavs" den Aufwärtstrend mit einem weiteren Erfolg gegen die Clippers(DATENCENTER: Alle Ergebnisse).

Das Spiel gegen Utah wird nun zeigen, ob das Team von Rick Carlisle konstant gute Leistung abrufen kann und so mit den Lakers, Boston Celtics, Orlando Magic und den Cleveland Cavaliers zu den Top-Favoriten auf die Meisterschaft gehört.

Sport1.de hat die wichtigsten Fakten vor dem Spiel:

Schlüsselduell: Nowitzki gegen Williams

Die wichtigsten Spieler beider Teams spielen im Moment groß auf. Nowitzki kam in den letzten drei Spielen auf einen Punkteschnitt von 26,3 und machte in den letzten beiden Heimspielen gegen Utah 31 bzw. 39 Punkte.

Auf der anderen Seite kann Deron Williams, auch "D-Will" genannt, auf einen Schnitt von 24,5 Punkten und 11 Vorlagen in den ersten beiden Spielen aufweisen.

Verletzungssorgen auf beiden Seiten

Dallas musste bis jetzt auf Josh Howard verzichten, der nach seiner Sprunggelenks-Operation immer noch nicht spielen kann.

Dieser ist ein wichtiger Baustein im System von Mavericks-Coach Rick Carlisle und Nowitzki sagte schon vor der Saison: "Das Wichtigste ist, das Josh Howard gesund bleibt."

Auch haben die Jazz schon seit Saisonbeginn mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. Matt Harpring und Kyle Korver haben Knieprobleme und C.J. Miles leidet unter einer Fingerverletzung. Mehmet Okurs Einsatz ist wegen Gelenksschmerzen fraglich.

Mavericks ausgeruht und psychologisch im Vorteil

Nach dem Clippers-Spiel am Samstag hatten die Mavericks zwei Tage Pause, während Utah am Montag noch gegen Houston ran musste. Außerdem konnten die Jazz erst 2 von 15 Spielen im American-Airline-Center gewinnen.

Das letzte Aufeinandertreffen entschieden die "Mavs" mit 130:101 für sich und buchten damit das Ticket für die Playoffs.

Überhaupt haben bei den letzten acht Begegnungen der beiden immer die Gastgeber gewonnen.

"Mavs"-Defensive als Grundlage für den Erfolg

Steht die Verteidigung der Mavericks wie in den beiden Spielen in Los Angeles, dann sollten auch die Utah Jazz keine großen Probleme bereiten. "Wir haben in beiden Spielen sehr gut verteidigt. Da müssen wir jetzt weitermachen", sagte Carlisle nach dem Sieg bei den Clippers.

Die schwache Abwehrarbeit war das große Manko im Spiel gegen die Wizards.

Nowitzkis Wiedersehen mit Kirilenko

Ein weiterer Faktor, der die Brisanz dieses Spiels erhöht, ist das Duell zwischen dem russischen Center Andrei Kirilenko und Dirk Nowitzki.

Letzterer hatte Kirilenko im März 2008 übel gefoult und hatte dafür ein sogenanntes "flagrant-1" bekommen. Dies ist eine Bezeichnung für ein besonders hartes Foul und wurde nach dem Spiel sogar noch auf "flagrant-2" angehoben.

Der Russe wurde damals noch während des Spiels ins Krankenhaus gebracht, wo Untersuchungen ergaben, dass er sich keinen Bruch zugezogen hatte.

Nowitzki entschuldigte sich mehrmals bei Kirilenko und sagte: "Das war nicht meine Absicht, ich wollte ihn nur am Punkten hindern."

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