vergrößernverkleinern
Steve Nash (M.) wechselte 2004 von den Dallas Mavericks nach Phoenix © getty

Die Suns gewinnen auch ihr viertes Saisonspiel bei den Miami Heat. Ein taktischer Schachzug sorgt dabei für die Entscheidung.

Von Robert Gherda

München - Die Phoenix Suns bleiben in der Erfolgsspur. Bei den bis dahin ebenfalls noch ungeschlagenen Miami Heat siegten die Suns in der Nacht zu Mittwoch mit 104:96.

Doch nicht die sonst so gefürchtete Offense, sondern eine starke Verteidigungsleistung gab im Schlussviertel den Ausschlag.

Phoenix stellte auf Zonenverteidigung um und ließ nur 15 Punkte im letzten Abschnitt zu.

Steve Nash, der eine starke Partie mit 30 Punkten und acht Assists ablieferte, war dementsprechend zufrieden mit der Defensivleistung des Teams. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

"Wir haben ein wenig an der Zonenverteidigung gearbeitet, aber sie nicht oft benutzt oder hatten Erfolg damit", erklärte der Spielmacher: "Ich war einfach nur froh und überrascht, weil es heute für uns ein großer Faktor war."

Zonenverteidigung macht den Unterschied

Das sah auch Heat-Coach Erik Spoelstra so: "Die Zonenverteidigung hat unseren Rhythmus gestört. Wir hatten darauf keine Antwort", bemängelte er.

Zur Pause hatten die Heat um Dwyane Wade (23 Punkte, 9 Rebounds, 7 Assists) noch mit sechs Punkten geführt, konnten die Gäste jedoch im zweiten Abschnitt nicht mehr kontrollieren.

Nash erzielte 25 seiner 30 Punkte nach der Pause, und Jason Richardson verbuchte zehn seiner 14 Punkte in den letzten zwölf Minuten. Amare Stoudemire beendete die Partie mit 16 Punkten und 11 Rebounds. 170226(Die Bilder)

Sport1.de fasst das weitere Geschehen in der NBA zusammen:

Detroit Pistons - Orlando Magic 85:80

Einen ersten Dämpfer musste der Vorjahresfinalist aus Florida hinnehmen. Die Orlando Magic verloren bei den dezimierten Detroit Pistons mit 80:85 und kassierten die erste Saisonniederlage.

Die Gastgeber, die auf die verletzten Tayshaun Prince und Richard Hamilton verzichten mussten, hatten in Rodney Stuckey und Will Bynum (je 20) ihre besten Werfer. Bei den Magic konnte sich Dwight Howard nicht wie gewohnt in Szene setzen und musste bereits nach 17 Minuten mit sechs Fouls vom Platz. Er kam nur auf acht Punkte und fünf Rebounds.

Indiana Pacers - Denver Nuggets 93:111

Carmelo Anthony und Chauncey Billups sorgen für den besten Saisonstart der Nuggets seit 24 Jahren. Bei den Indiana Pacers führten Melo (25 Punkte) und Billups (24) Denver zum vierten Sieg im vierten Spiel.

Die Entscheidung fiel dabei bereits im ersten Viertel, als Denver auf 30:13 davonzog und die Führung nicht mehr abgab. Bei den Gastgebern war Ex-Nugget Dahntay Jones von der Bank kommend mit 20 Punkten bester Scorer.

Chicago Bulls - Milwaukee Bucks 83:81

Luol Deng führte die Chicago Bulls zum Erfolg gegen die Milwaukee Bucks. Der Small Forward erzielte 24 Punkte, griff sich 20 Rebounds und sorgte dafür, dass die Bulls einen 14-Punkte-Rückstand zur Pause noch drehten.

Die Bucks konnten trotz einer starken Leistung von Brandon Jannings (25 Punkte) den Vorsprung nicht ins Ziel retten.

Philadelphia 76ers - Boston Celtics 74:105

Die Boston Celtics spielen derzeit offenbar in einer anderen Liga. In Philadelphia feierte der Champion des Jahres 2008 den nächsten Kantersieg und ließ den 76ers mit 105:74-Sieg nicht den Hauch einer Chance.

Paul Pierce (21 Punkte) und ein starker Rasheed Wallace von der Bank (20 Punkte) waren die herausragenden Spieler bei den Celtics, die alle ihre fünf Spiele bisher gewannen.

Cleveland Cavaliers - Washington Wizards 102:90

Die Cavs kommen immer besser in Fahrt. Nach zwei Pleiten zum Auftakt gewann das Team von LeBron James das dritte Spiel in Folge mit mindestens zehn Punkten Differenz.

Gegen die Wizards waren James (27 Punkte) und Shaquille O'Neal die besten Werfer. Die Gäste hatten in Gilbert Arenas und Caron Butler (je 22) ihre besten Spieler.

Oklahoma City Thunder - Los Angeles Lakers 98:101 n.V.

Der Titelverteidiger tat sich beim krassen Außenseiter in Oklahoma City äußerst schwer und entschied die Partie erst in der Verlängerung für sich. Kobe Bryant war der Topscorer bei den Lakers und bekam gute Unterstützung von Andrew Bynum (22 Punkte, 10 Rebounds) und Ron Artest (20 Zähler).

Bei den Thunder war Kevin Durant mit 28 Punkten der treffsicherste Akteur.

Zum Forum - hier mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel