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Kobe Bryant gewann 2009 seinen vierten Titel in der NBA © getty

Der Superstar erzielt beim Sieg in Houston zum 98. Mal 40 Punkte oder mehr und rutscht in der ewigen Bestenliste auf Platz drei.

Von Robert Gherda

München - Beim Aufeinandertreffen der Houston Rockets und der Los Angeles Lakers standen zwei Spieler besonders im Mittelpunkt.

Trevor Ariza und Ron Artest traten zum ersten Mal seit ihrem Wechsel gegen ihre ehemaligen Vereine an.

Kobe Bryant stahl beiden mit 41 Punkten beim zweiten Lakers Overtime-Sieg in Folge jedoch die Show 170226(Bilder).

Mit seinem 98. Spiel mit 40 Punkten oder mehr liegt Bryant in der ewigen Bestenliste in dieser Kategorie auf Rang drei hinter Wilt Chamberlain und Michael Jordan.

Artest und Ariza liefern sich offenen Schlagabtausch

Aber auch Artest und Ariza trugen ihren Teil zum 103:102-Thriller bei. Bei Gleichstand kurz vor Schluss versenkte Artest einen Dreier zur vermeintlichen Vorentscheidung. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Der Small Forward, der bei seiner Rückkehr gnadenlos ausgepfiffen wurde, deutete anschließend mit einem Timeout-Zeichen den Zuschauern an, dass sie still sein sollen.

Doch wenig später kochte das Toyota Center wieder, denn Trevor Ariza verwandelte ebenfalls einen Dreipunktewurf und rette die Gastgeber in die Verlängerung gerettet.

Auch Ariza hatte eine Geste parat und lief mit drei ausgestreckten Fingern triumphierend an der Lakers-Bank vorbei.

Jackson: "Ausgleichende Gerechtigkeit"

"Es war ausgleichende Gerechtigkeit, dass beide ausgezeichnete Möglichkeiten hatten, ihrem Team zum Sieg zu verhelfen", fasste Lakers-Coach Phil Jackson die Ereignisse kurz vor Spielende zusammen.

Beide hatten am Ende 15 Zähler auf ihrem Konto, trugen sich jedoch in der Verlängerung nicht mehr in Punkteliste ein.

Neben Bryant zeigte Andrew Bynum mit 17 Punkten und 17 Rebounds eine starke Vorstellung.

Bei den Rockets sammelten sechs Akteure eine zweistellige Punkteausbeute. Topscorer war Carl Landry mit 20 Zählern.

Sport1.de fasst das weitere Geschehen in der NBA zusammen:

Orlando Magic - Phoenix Suns 122:100

Einen Tag nach der überraschenden Pleite bei den Detroit Pistons zeigten sich die Orlando Magic gegen die Phoenix Suns gut erholt.

Beim 122:100-Sieg gegen die vorher noch ungeschlagenen Suns war Dwight Howard mit 25 Punkten bester Werfer der Gastgeber. Insgesamt sechs Spieler punkteten zweistellig.

Bei den Suns überzeugte Amare Stoudemire mit ebenfalls 25 Punkten.

Minnesota Timberwolves - Boston Celtics 90:92

Mehr Mühe als erwartet hatten die Boston Celtics beim Auswärtssieg in Minnesota.

Alle Starter der beiden Teams punkteten zweistellig, und am Ende setzten sich die Kelten dank der besseren Bank nur hauchdünn mit 92:90 gegen Kevin Garnetts Ex-Team durch.

New Jersey Nets - Denver Nuggets 94:122

Weit weniger Mühe hatte das andere noch ungeschlagene Team der NBA. Die Denver Nuggets ließen den noch sieglosen New Jersey Nets nach einer Gala-Vorstellung in der zweiten Halbzeit beim 122:94-Kantersieg keine Chance.

Zur Pause hatten die Gäste nur mit einem Punkt geführt. Bester Werfer war Rookie Ty Lawson mit 23 Punkten und einer überragenden Trefferquote (neun von zehn Würfen aus dem Feld, darunter alle drei Dreierversuche verwandelt).

Washington Wizards - Miami Heat 89:93

Gefeierter Mann beim Auswärtssieg der Miami Heat in Washington war Dwyane Wade, der 40 Punkte zum Erfolg beisteuerte.

Er gewann damit auch das Privatduell mit Gilbert Arenas, der es "nur" auf 32 Zähler brachte. Die Heat entschieden die Partie erst in den Schlusssekunden und zeigten eine gute Reaktion nach der Niederlage vom Vortag gegen die Phoenix Suns.

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