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Josh Howard (mit Ball) beim Korbleger gegen Torontos Andrea Bargnani © getty

Dallas schlägt die Raptors und übernimmt die Division-Spitze. Nowitzki glänzt. Auch Howard ist wieder fit und trumpft auf.

Von Roland Schekelinski

Dallas/München - Eigentlich konnte ja nicht viel schief gehen.

Die Dallas Mavericks sind ihrer Rolle als Angstgegner der Toronto Raptors auch am Samstagabend gerecht geworden.

Mit einem 129:101-Erfolg haben die Mavericks den zehnten Heimsieg in Folge gegen das kanadische NBA-Team eingefahren - und den 16. Sieg im 19. Aufeinandertreffen der beiden Klubs.

Dirk Nowitzki war mit 29 Punkten, neun Rebounds, vier Assists und zwei Blocks erneut herausragend. (Alle Spiele auf einen Blick: Der Nowitzki-Watch von Sport1.de)

Das große Thema bei den Mavericks war jedoch das gelungene Comeback von Flügelspieler Josh Howard.

Operationen gut überstanden

Howard hatte alle Vorbereitungsspiele und die ersten fünf Saisonspiele verpasst, nachdem er sich im Mai Operationen am linken Knöchel und am linken Handgelenk unterziehen musste.

Gegen die Raptors durfte Howard gleich wieder in der Ersten Fünf von Beginn an ran, und die 19.977 Zuschauer im American Airlines Center durften sich davon überzeugen, dass der Small Forward noch nicht ganz wieder der Alte ist - aber auf dem besten Weg dahin.(DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Howard erzielte in 24 Minuten Einsatzzeit 16 Punkte, griff sich vier Rebounds, kam auf drei Steals und gab zwei Assists.

Marion: "Es war ein wenig komisch"

"Ich war total nervös. Aber als ich meine ersten beiden Freiwürfe gemacht habe, da ging's mir wieder gut", sagte Howard.

Dallas' Neuzugang Shawn Marion (18 Punkte) zeigte sich von Howards Leistung beeindruckt.

"Es fühlte sich gut aber auch ein wenig komisch an, schließlich haben wir noch nicht zusammen auf dem Feld gestanden", so Marion. "Es ist immer besser, wenn man noch ein weitere Angriffsoption zur Verfügung hat."

Das war mindestens eine offensive Option zu viel für die Raptors, bei denen Chris Bosh (26 Punkte, zwölf Rebounds) und der Italiener Andrea Bargnani (22 Punkte) herausstachen.

Barea mit zwölf Vorlagen

Denn auch die Bank überzeugte bei den Mavericks. Angeführt von Jason Terry (19 Punkte, vier Assists) und dem quirligen Jose Juan Barea mit zwölf Assists gewann sie den Vergleich gegen Torontos Ersatzspieler deutlich mit 58:30.

Beachtliche 62,4 Prozent warfen die Mavericks aus dem Feld. Auch da hielten die Raptors (43,9 Prozent Trefferquote) nicht mit.

Spitzenspiel gegen Houston

Die Mavericks haben mit vier Siegen in sechs Spielen die Führung in der Southwest Division übernommen. Dank der besseren Korbbilanz liegen sie vor den Houston Rockets, die ebenfalls eine 4:2-Bilanz vorweisen.

Somit kommt es am kommenden Dienstag beim Heimspiel gegen die Rockets zum Duell um die Division-Vorherrschaft in der Frühphase dieser Saison.

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