vergrößernverkleinern
MATTHIAS GINTER (ab 90.): Kommt für seinen verletzten Dortmunder Teamkollegen noch zu einem Kurzeinsatz. Ohne Bewertung
Dirk Nowitzki (r.) kommt derzeit auf 26,1 Punkte pro Spiel © getty

Das Team von Superstar Dirk Nowitzki muss sich bei San Antonio Spurs geschlagen geben, bei denen ein Neuzugang überragt.

Von Matthias Fiedler

Dallas/München - Es hat nicht sollen sein. Nach zuletzt zwei Erfolgen gegen Toronto und Houston reißt die kleine Dallas-Siegesserie im AT Center bei den San Antonio Spurs.

San Antonio revanchierte sich mit einem 92:83-Erfolg für das bittere Ausscheiden in den Playoffs des Vorjahres.

Die Niederlage gegen den Division-Gegner (Southwest) beweist wieder einmal: Wenn bei den Mavs nicht jeder sein Päckchen trägt, wird es eng mit dem Erfolg.

Dirk Nowitzki erfüllte zwar einmal mehr seine Rolle als Leistungsträger und erzielte 29 Punkte und 12 Rebounds, aber der Rest der Truppe erwischte eher einen mäßigen Abend.

Nur Terry im Soll

Lediglich Jason Terry, bewies wieder einmal, warum er in der letzten Saison zum "NBA Sixth Man of the Year" gekürt wurde und erzielte 19 Punkte.

Vom Rest des Teams war nicht viel zu sehen. Zweistellig punktete nur noch Shawn Marion, der auf 11 Zähler kam.

Spurs erneut ohne Superstars

Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel kamen die Spurs immer besser ins Spiel und enteilten bis zur Halbzeitpause bis auf 13 Punkte. Überraschend vor allem, weil die Gastgeber erneut ohne ihre zwei Superstars Tim Duncan und Tony Parker auskommen mussten.

Doch die Spurs machten aus der Not eine Tugend und überzeugten mit mannschaftlicher Geschlossenheit. Gleich fünf Akteure punkteten zweistellig. Besonders gut aufgelegt war Richard Jefferson, der 29 Punkte einstreute, sich sieben Rebounds griff und vier Vorlagen gab.

"Es war kurios. Als ich im zweiten Viertel raus ging, standen bei uns vier Neue auf dem Platz. Aber das war gut. Denn so konnten auch die Einwechselspieler ordentlich Selbstvertrauen tanken", sagte Jefferson.

Schlechte Wurfquote bei Dallas

Bei den Mavericks lief an diesem Abend nicht viel zusammen. Besonders die Wurfquote aus dem Feld machte dem Carlisle-Team zu schaffen. 35,4 Prozent aus dem Feld waren einfach zu wenig.

"Ich habe zu viele Würfe genommen, die ich hätte lieber nicht nehmen sollen", resümierte ein enttäuschter Nowitzki nach der Partie.

Kurzes Strohfeuer

Der Würzburger schoss seine Mavericks mit zehn Punkten im vierten Abschnitt zwar noch mal bis auf vier Punkte heran. Aber San Antonios Matt Bonner fand mit einem erfolgreichen Dreier umgehend die Antwort und erhöhte den Vorsprung wieder auf sieben Zähler.

Trotz der Niederlage rangieren die Mavs weiterhin auf Platz eins der Southwest-Division.

Schon am Freitag hat Nowitzkis Team in Minnesota die Chance zu beweisen, dass sie zurecht zu den Top-Teams der Liga gehören.

Zum Forum - hier mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel