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Shaquille O'Neal (r.) gewann bisher drei Titel mit den L.A. Lakers und einen mit Miami © getty

Der Neuzugang und seine Cavaliers revanchieren sich bei den Magic. Phoenix ist weiter auf dem Vormarsch. Die Knicks scheitern.

Von Matthias Fiedler

München - Die Cleveland Cavaliers kommen immer besser in Schwung: Nachdem der Saisonstart mit zwei Niederlagen kräftig in die Hose ging, feierten die Cavs gegen Orlando ihren fünften Sieg im sechsten Spiel. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Beim 102:93-Erfolg in der Amway Arena ließen die Cavs nichts anbrennen. Das Team von Coach Mike Brown nahm von Anfang an die Zügel in die Hand und gab lediglich das letzte Viertel an die Gastgeber ab.

In der vergangenen Saison hatten die Magic Cleveland mit 4:2 aus den Eastern-Conference-Finals gekegelt.

Bester Werfer bei den Cavaliers war wieder einmal LeBron James. Der Starspieler lieferte mit 36 Punkten erneut eine beeindruckende Vorstellung.

"Ich denke, wir wussten heute worauf es ankommt. Jetzt sind wir so richtig in Angriffslaune. Orlandos Defense hatte wir immer etwas entgegenzusetzen. Vor allem Shaq hat Dwight Howard ordentlich Druck gegeben", meinte James über seinen Teamkollegen.

Shaq hält dagegen

O'Neal, "der alte Superman", machte gegen Howard, "den neuen Superman" in der Tat eine gute Figur.

Obwohl Clevelands bulliger Center nur auf zehn Punkte kam, war er in der Zone immer präsent und sorgte dafür, dass Howard frühzeitig in Foulprobleme geriet.

Für den Einsatz gegen sein ehemaliges Team, erntete Shaq auch viel Lob von Clevelands Spielmacher Mo Williams, der selbst mit 28 Punkten glänzte:

"Wenn es gegen die guten Leute geht, macht Shaquille immer einen hervorragenden Job."

Spott für Howard

Der einstige Dominator agierte unter den Körben zwar nicht mehr mit der Agilität vergangener Tage, strahlte aber in der Zone immer Gefahr aus.

Dementsprechend viel Spott hatte Shaq für die "Superman-Hymne" übrig, die immer nach Howards Dunkings in der Halle ertönte.

Carter unzufrieden

Orlandos neuer Stareinkauf Vince Carter war von der Leistung seines Teams enttäuscht: "Wir spielen im Moment einfach nicht gut. Um zu gewinnen, müssen wir einfach mehr wollen."

Carter, der 29 Zähler erzielte, wollte unbedingt. Aber von seinen Mannschaftskameraden kam nicht die erhoffte Unterstützung.

Howard blieb mit elf Punkten blass. Nur Point Guard Jameer Nelson lag mit 19 Treffern über seinem Schnitt.

Cavs machen Boden gut

Die Magic büßen nach der Heimpleite in der Southeast-Division einen Platz ein und rangieren derzeit auf dem dritten Rang.

Cleveland macht einen Sprung und ist in der Central-Division den führenden Milwaukee Bucks dicht auf den Fersen.

Sport1.de fasst das weitere Geschehen in der NBA zusammen:

Phoenix Suns - New Orleans Hornets 124:104

Phoenix ist weiter nicht zu stoppen. Gegen die Hornets feierte das Team von Coach Alvin Gentry den vierten Sieg in den letzten fünf Spielen. Damit ist Phoenix neben Ligaprimus Boston bisher das beste Team der NBA.

Überragend: Gleich acht Spieler der Suns punkteten zweistellig. Bester Werfer war Amare Stoudemire mit 21 Zählern. Spielmacher Steve Nash steuerte 12 Punkte bei.

Die Hornets hatten in Chris Paul, der 25 Zähler markierte, erneut ihren besten Akteur.

Boston Celtics ? Utah Jazz 105:86

Boston hatte beim ungefährdeten 105:86 zu Hause gegen Utah keine Probleme. Sieben Spieler der Celtics punkteten zweistellig. Kevin Garnett und Ray Allen waren mit jeweils 18 und 15 Punkten die erfolgreichsten Punktesammler auf dem Parkett.

Utahs Deron Williams und Ronny Brewer erzielten beide jeweils 13 Zähler.

New York Knicks ? Atlanta Hawks 101:114

Den New York Knicks blieb zu Hause ein Befreiungsschlag versagt. Die Truppe von Mike D'Antoni verlor damit das fünfte Spiel in Folge und bleibt weiter im Keller der Atlantic-Division.

Al Harrington und Rookie Tony Douglas überzeugten zwar mit jeweils 23 Punkten, doch die Hawks lieferten eine ausgeglichenere Team-Leistung.

Al Horford führte Atlanta mit 25 Punkten an. Sein Kollege Josh Smith sammelte 22 Zähler.

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