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LeBron James (l.) kam auf einen Block, Dwayne Wade auf zwei © getty

Die Cleveland Cavaliers um LeBron James gewinnen bei Dwyane Wades' Miami Heat. Auch die Siegesserie der Los Angeles Lakers hält an.

Von Sebastian Binder

München - LeBron James hat den Showdown mit Dwyane Wade für sich entschieden. Der Superstar der Cleveland Cavaliers führte sein Team zu einem 111:104-Auswärtssieg bei den Miami Heat.

James bewies dabei vor allem am Ende der Partie seine Extraklasse und markierte die letzten acht Punkte der Cavs in den verbleibenden 2:42 Minuten.

"Er hat das Spiel mit seinem unnachahmlichen Killerinstinkt beendet", fand Cleveland-Coach Mike Brown lobende Worte. "Mann, es hat mir eine Riesenfreude bereitet, ihm zuzusehen."

Spoelstra verärgert

Sein Pendant auf Miami-Seite war nach der Niederlage vor allem über die Defensiv-Leistung seiner Mannschaft enttäuscht: "111 Punkte in eigener Halle zuzulassen ist nicht unsere Art. Es passt einfach nicht zu uns", sagte Erik Spoelstra.

Für Miami war es die siebte Niederlage gegen die Cavs in den letzten neun Aufeinandertreffen.

Doch das scheint alles nur eine Randnotiz zu sein, denn bereits vor der Partie gab es nur ein Thema: LeBron gegen D-Wade. Alles wartete auf das Aufeinandertreffen der beiden Allstars.

"Wir sind erbitterte Rivalen"

James meinte dazu: "Dwyane und ich sind Freunde, aber wenn wir uns auf dem Court gegenüber stehen, sind wir erbitterte Rivalen."

Und der Miami-Superstar ergänzt: "Ich liebe es, gegen LeBron zu spielen. Er spornt mich zu absoluten Topleistungen an und ich denke, umgekehrt ist es das Gleiche."

Wade sollte Recht behalten. Er selbst kam auf starke 36 Zähler, vier Rebounds und fünf Assists. James' Bilanz braucht sich davor jedoch nicht zu verstecken: Er erzielte 34 Punkte, holte vier Rebounds und gab sieben Assists.

Die Rückkehr von Shaquille O'Neal an seine alte Wirkungsstätte geriet dabei fast in Vergessenheit, obwohl auch er mit 14 Punkten eine ordentliche Leistung ablieferte.

Doch selbst O'Neal kannte an diesem Abend nur ein Thema: "Es ist sehr, sehr aufregend dabei zuzusehen, wie sich LeBron und Dwyane einen derartigen Schlagabtausch liefern."

Fünf Dreier von Williams

Bei Cleveland zeigte auch J. J. Hickson eine starke Vorstellung, der auf 18 Punkte kam. Noch besser machte es Point Guard Mo Williams, der 25 Zähler erzielte, davon fünf Dreier.

Bei den Heat konnte sich neben Wade vor allem Michael Beasley in Szene setzen. Der Power Forward machte 24 Punkte.

Die Cavs (6:3) bleiben Erster in der Central Divison der Eastern Conference. Miami (6:2) behält trotz der Niederlage die Spitzenposition in der Southeast Divison.

Lakers-Serie hält an

Auch die Serie der Los Angeles Lakers hält an. Das Team um Superstar Kobe Bryant gewann gegen die Phoenix Suns mit 121:102 und fuhr damit den sechsten Sieg in Folge ein.

Bryant war zwar mit 29 Punkten erneut bester Werfer seines Teams, doch die stärkste Vorstellung lieferte ein anderer Spieler ab. Andrew Bynum erzielte 26 Punkte und fischte 15 Rebounds vom Brett.

Diese Leistung ist umso beeindruckender, da er erst in diesem Spiel sein Comeback nach überstandener Verletzung gegeben hatte.

Nash und "J-Rich" enttäuschen

Bei den Suns konnte sich niemand richtig in den Vordergrund spielen. Steve Nash kam auf magere dreizehn Punkte, Jason Richardson gar nur auf enttäuschende fünf Zähler.

Daher verwundert es nicht, dass der treffsicherste Spieler von der Bank kam. Jared Dudley holte immerhin 14 Punkte für sein Team. Die Lakers (7:1) sind nach dem Sieg Erster in der Pacific Divison in der Western Conference.

Dicht gefolgt vom heutigen Gegner, der eine Bilanz von 8:2 vorzuweisen hat.

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