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Peja Stojakovic erzielte gegen die Suns seinen ersten Double-Double seit Januar 2009 © getty

Der Hornets-Scharfschütze ist gegen die Suns nicht zu bremsen. Kobe feiert einen Rekord. Die Spurs patzen gegen die Jazz.

Von Matthias Fiedler

München - Es scheint, als würden die New Orleans Hornets endlich Licht am Ende des Tunnels sehen. Denn seit dem Rausschmiss von Coach Byron Scott vor acht Tagen läuft es besser.

Mit General Manager Jeff Bower, der im Moment als Übergangstrainer fungiert, verlor New Orleans zwar seine ersten beiden Partien, gewann aber die letzten beiden Spiele in Folge. Scott hatte aus neun Spielen nur drei Siege geholt. (DATENCENTER: Tabelle und Ergebnisse)

Gegen die Phoenix Suns setzten sich die Hornets mit 110:103 in eigener Halle durch, und das, obwohl Superstar Chris Paul, immer noch wegen einer Verstauchung im linken Knöchel fehlt.

Revanche geglückt

Amare Stoudemires Slam Dunk und anschließender Jumper hatten Phoenix gut fünf Minuten vor Schluss noch mit 92:91 in Führung gebracht.

Aber Peja Stojakovic schlug mit seinem sechsten Dreier eiskalt zurück und brachte New Orleans auf die Siegerstraße.

Noch vor acht Tagen hatten die Hornets bei den Suns eine derbe 104:124-Packung einstecken müssen, die Scott den Job kosten kostete.

Stojakovic überragend

"Der Sieg war für uns von großer Bedeutung. Unser Team ist einfach zu gut, um die Flinte trotz eines schlechten Saisonstarts schon frühzeitig ins Korn zu werfen. Jetzt muss nur noch etwas mehr Kontinuität in unser Spiel", betonte Stojakovic.

Der Scharfschütze der Hornets war einer der Erfolgsgaranten gegen die Suns. Stojakovic versenkte insgesamt sieben von elf Dreipunktwürfen und avancierte mit insgesamt 25 Punkten zum besten Mann auf dem Platz.

Collison top

Für den verletzten Chris Paul stand erneut Rookie Darren Collison in der Startaufstellung und bewies, dass er ein würdiger Vertreter ist.

Der 22-Jährige leistete sich im gesamten Spiel nur einen Ballverlust, kam auf 15 Punkte, verteilte fünf Assists und blieb mit sechs Treffern von der Freiwurflinie tadellos.

"In einem Spiel wie diesem musst du an dich glauben und darfst nie dein Selbstvertrauen verlieren. Wenn sie dich frei stehen lassen, dann drück einfach ab", erklärte Collins, der für seinen Einsatz von Veteran Stojakovic viel Lob erntete:

"Darren war Wahnsinn heute. Er und Marcus Thornton haben viel Verantwortung übernommen und abgeklärt gespielt."

Thornton mit Feuer von der Bank

Thornton, der von der Bank kam, stand seinem Teamkollege Collins in nichts nach und erzielte 19 Zähler. Emeka Okafor dominierte unter den Körben, steuerte 13 Punkte bei und griff sich 12 Rebounds.

"Waren nicht konzentriert"

"Die Hornets haben sich zusammengerauft, sind selbstbewusst aufgetreten und hatten die Fans im Rücken. Wir waren einfach nicht konzentriert genug", resümierte Phoenix' Channing Frye, der auf elf Punkte kam.

Suns-Spielmacher Steve Nash sammelte 13 Zähler und gab 10 Vorlagen. Jason Richardson erzielte 16, Leandro Barbosa 11 Punkte.

Sport1.de fasst weiteres Geschehen aus der NBA zusammen:

Los Angeles Lakers - Chicago Bulls 108:93

Nach seiner langwierigen Verletzung am linken Zeigefinger feierte Pau Gasol gegen die Bulls ein erfolgreiches Comeback im Trikot der Lakers.

Mit seinen 24 Punkten und 13 Rebounds war er nicht nur bester Akteur auf dem Platz, sondern führte die Lakers auch zu einem ungefährdeten zweiten Sieg in Serie.

"Ich habe es vermisst zu spielen. Das hat richtig Spaß gemacht. Ich hätte nicht erwartet, dass es so gut läuft, aber meine Mitspieler haben mich gut eingesetzt ", betonte ein überglücklicher Gasol.

Superstar Kobe Bryant kam zwar "nur" auf 21 Punkte, sicherte sich aber hinter Lakers-Legende Jerry West den zweiten Platz in der ewigen L.A.-Scorerliste und überrundete sogar Kareem Abdul-Jabbar. (West: 25.192; Bryant: 24.182 Punkte; Jabbar: 24.176)

Bei den Bulls war Derrick Rose mit 20 Zählern bester Akteur auf dem Parkett.

San Antonio Spurs - Utah Jazz 83:90

Nur einen Tag nach der Niederlage bei den Mavericks und erneut ohne ihren Superstar Tony Parker sowie den verletzten Manu Ginobili verloren die San Antonio Spurs zuhause gegen die Utah Jazz.

Für die Spurs war es die dritte Niederlage in Folge. Tim Duncan verbuchte 21 Punkte für San Antonio. Spielmacher George Hill steuerte 18 Zähler bei.

Bei den Jazz war Deron Williams mit ebenfalls 21 Zählern der erfolgreichste Utah-Akteur. Carlos Boozer holte sich mit 18 Punkten und 11 Rebounds seinen vierten Double-Double in Folge.

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