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George Hill (r.) wurde 2008 von den Spurs in der ersten Runde an 26. Stelle ausgewählt © getty

Die Spurs fahren den zweiten Sieg in Folge ein. Dabei überzeugt vor allem ein Bankspieler. Die Bulls gehen in Portland unter.

Von Matthias Fiedler

San Antonio/München - Sie können es doch noch: Die San Antonio Spurs haben nach zuletzt drei verlorenen Partien den zweiten Sieg in Folge eingefahren.

Nachdem die Spurs um Rückkehrer und Superstar Tony Parker (Knöchelverletzung) am vergangenen Samstag die Washington Wizards mit 106:84 wieder nach Hause schickten, mussten auch die Milwaukee Bucks mit einer 98:112-Pleite die Heimreise antreten. (DATENCENTER: Tabelle und Ergebnisse)

Doch diesmal war es nicht Parker, der mit seiner Klasse den Texanern zum Sieg verhalf. Denn neben einem gut aufgelegten Tim Duncan (24 Punkte, 12 Rebounds) überzeugten vor allem die Bankspieler der Spurs.

Bonner und Hill top

Allen voran Matt Bonner, der 23 Zähler markierte und sich sechs Abpraller griff. Spielmacher George Hill steuerte 14 Punkte bei und sorgte zusammen mit Roger Mason (11 Zähler) dafür, dass die "Zweite Garde" sogar mehr Punkte erzielte als die Starting Five.

"Das ist genau die Energie, die wir brauchen, wenn es bei den Leistungsträgern mal nicht so rund läuft. Dann müssen andere einspringen", war Duncan sichtlich zufrieden mit dem Auftritt seiner Teamkollegen.

Jennings ohne Wurfglück

Nicht so glücklich mit seiner Bank konnte Bucks-Trainer Scott Skiles sein. Lediglich Hakim Warrick sorgte mit seinen 15 Zählern ein wenig für Entlastung.

Dabei fand Ersan Ilyasova als einziger Starter zu seiner gewohnten Form (20 Punkte). Youngster Brandon Jennings kam lediglich auf 12 Zähler.

"Ich bin zwar zu meinen Würfen gekommen, aber die wollten einfach nicht fallen", war Jennings nachher enttäuscht.

"Haben uns auseinander genommen"

Doch war das nicht der einzige Grund, warum die Bucks an diesem Abend kein Land gegen San Antonio sahen:

"Die Spurs haben uns unterm Brett schlicht und ergreifend auseinander genommen. Es war ein ständiger Kampf, sie aus der Zone zu halten", resümierte Skiles, der mit den Bucks als bestes Rebounding-Team ins AT Center gekommen war.

Ginobili-Rückkehr ungewiss

San Antonio beendete damit die kleine Siegesserie von Milwaukee, die zuletzt drei Siege in Folge feiern konnten, und befindet sich seinerseits zurück in der Erfolgsspur.

Ob die Spurs in den nächsten Partien wieder auf Spielmacher Manu Ginobili (Leistenverletzung) zurückgreifen können, der seit dem 18. November fehlt, bleibt indessen offen. San Antonios Trainer Gregg Popovich konnte eine baldige Rückkehr noch nicht bestätigen.

Sport1.de hat das weitere Geschehen aus der NBA zusammengefasst.

Portland Trail Balzers - Chicago Bulls 122:98

Die Portland Trail Blazers sind weiter nicht aufzuhalten und feierten gegen die Bulls den zehnten Sieg im 13. Spiel.

Damit verteidigen die Blazers weiterhin Platz eins in der Northwest Division. Erfolgsgarant waren Center Greg Oden und LaMarcus Aldridge, die jeweils 24 Zähler erzielten.

Die Bulls hatten in Luol Deng (25 Punkte) und John Salmons (22 Punkte) ihre besten Werfer.

Los Angeles Clippers - Minnesota Timberwolves 91:87

Etwas knapper als in Portland ging es im Staples Center zu. Die Clippers erkämpften sich ihren zweiten Erfolg in Serie und stehen in der Pacific Division direkt hinter Stadt-Konkurrent, den L.A. Lakers auf Platz drei.

Al Thornton lieferte mit 31 Punkten eine Top-Vorstellung. Ersatz-Spielmacher Sebastian Telfair überzeugte von der Bank mit 17 Zählern.

Für die Timberwolves war Rookie Jonny Flynn mit 17 Zählern und Ryan Gomes mit 15 Punkten am erfolgreichsten.

Memphis Grizzlies - Sacramento Kings 116:105

Nichts anbrennen ließen die Grizzlies bei den Kings. Das Team von Head Coach Lionel Hollins ging vor heimischer Kulisse zwar siegreich vom Platz, steht aber weiterhin auf dem fünften und letzten Platz der Southwest Division.

Memphis' Rudy Gay konnte 24 Zähler auf verbuchen, Marc Gasol steuerte 18 Punkte bei. Kings-Spielmacher Tyreke Evans kam auf 28 Zähler - für den Sieg reichte es allerdings nicht.

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