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Mit 18 Niederlagen legten die Jets den schlechtesten Start in der NBA-Geschichte hin © getty

New Jersey holt gegen die Charlotte Bobcats den ersten Saisonsieg. Die Lakers bezwingen Miami. Atlanta unterliegt New York.

Von Sebastian Binder

München - Kollektives Aufatmen in New Jersey: Die schwarze Serie der Nets mit 18 Niederlagen in Folge hat endlich ein Ende gefunden.

Die Nets gewannen mit 97:91 gegen die Charlotte Bobcats und holten damit ihren ersten Saisonsieg. Für den neuen Coach Kiki Vandeweghe war es somit der erhoffte Einstand nach Maß.

"Ich freue mich für die Spieler", sagte der 51-Jährige, der den glücklosen Lawrence Frank ablöste. "Wir wollen das jetzt aber nicht überbewerten. Es war ein hartes Spiel, hart für jeden."

Seine Spieler und auch die Fans feierten nach dem Sieg so, als hätten sie gerade den Titel gewonnen. (DATENCENTER: Tabelle und Ergebnisse)

"Es fühlt sich großartig an"

"Es fühlt sich großartig an. Das setzt eine Menge Energien frei", sagte Point Guard Devin Harris. "Wir haben nicht unbedingt großartig gespielt, aber wir haben gekämpft."

Bester Nets-Spieler war Brooke Lopez, der neben 31 Punkten auch noch 14 Rebounds beisteuerte.

Bei den Bobacts erzielten sowohl Raymond Felton, als auch Stephen Jackson jeweils 28 Punkte.

Die Nets bleiben natürlich dennoch abgeschlagener Letzter in der Atlantic Divison (1:18). Charlotte ist ebenfalls Letzter in der Southeast Divison (7:11), gleichauf mit den Washington Wizards.

Sport1.de hat weitere Spiele aus der NBA zusammengefasst:

Los Angeles Lakers - Miami Heat 108:107

Wieder einmal dreht sich alles um Kobe Bryant. Der Superstar der Los Angeles Lakers versenkte mit der Schlusssirene einen spektakulären Dreier aus vollem Lauf und führte sein Team zu einem 108:107-Sieg über die Miami Heat.

"Das war der glücklichste Wurf meiner Karriere", sagte Bryant, "ich hätte nie gedacht, dass dieses Ding in den Korb fällt."

Selbst Miami-Star Dwyane Wade war aufgrund des entscheidenden Wurfs beeindruckt: "Wir hatten das Spiel eigentlich gewonnen. Und dann kommt ein unglaublicher Spieler und haut einen unfassbaren Wurf raus. Die Basketball-Götter müssen ihm dabei geholfen haben."

Insgesamt kam Bryant auf 33 Punkte, doch die übrigen 30 interessierten nach dem Spiel niemanden mehr.

Derek Fisher sprang nach dem Wurf auf Kobes Rücken, als wären die drei Punkte die Entscheidung in den NBA-Finals gewesen: "Ich musste mich erst selbst daran erinnern, dass es ein ganz normales Saisonspiel mitten im Dezember war."

Die Lakers bauten dadurch ihre Erfolgserie auf acht Spiele ohne Niederlage aus und sind mit einer Bilanz von 15:3 Tabellenführer in der Pacific Divison.

Miami, das in Wade mit 26 Zählern seinen besten Werfer hatte, ist nach der Niederlage Dritter der Southeast Divison (10:9).

Atlanta Hawks - New York Knicks 107:114

Eine Überraschung gab es in Atlanta. Die New York Knicks setzten sich mit 114:107 gegen die Hawks durch. Die Niederlage Atlantas nahm ihren Anfang, als Power Forward Josh Smith aufgrund des zweiten technischen Fouls im zweiten Viertel das Parkett verlassen musste.

Knicks-Coach Mike D'Antoni war ebenfalls der Ansicht, dass dies das entscheidende Ereignis war: "Das hat es für uns einfacher gemacht, denn Smith kann dem Spiel immer eine Wende geben."

Hawks-Trainer Mike Woodson war nach der Partie entsprechend sauer auf seinen Forward: "Er kann so etwas einfach nicht bringen."

Joe Johnson war bei Atlanta mit 29 Punkten und acht Rebounds der beste Spieler. Bei New York bot Chris Duhon eine überragende Leistung.

Neben 25 Punkte steuerte er auch noch zehn Assists zum Erfolg seines Teams bei. Die Hawks sind Zweiter in der Southeast Divison (13:6), hinter den Orlando Magic (15:4). Die Knicks bleiben Vorletzter in der Atlantic Divison (5:15).

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