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Kobe Bryant (M.) ist mit durchschnittlich 29,1 Punkten zweibester Scorer der Liga © getty

Die Lakers spielen die Phoenix zu Hause an die Wand. Die Cavs punkten gegen die Bucks. Dwyane Wade stellt eine Bestmarke auf.

Von Matthias Fiedler

Los Angeles/München - Es war ein Klassenunterschied, und dennoch wollte kein Lakers-Spieler den 108:88-Erfolg gegen die Phoenix Suns im heimischen Staples Center überbewerten.

Denn im Gegensatz zu den Suns, die in den letzten zehn Partien in sechs verschiedenen Städten antraten, absolvierten die Lakers bereits 15 ihrer 19 Partien zu Hause. (DATENCENTER: Tabelle und Ergebnisse)

Hier traf L.A. unter glücklichen Umständen schon am 12. November auf die Suns (121:102-Sieg), die wie bei der jüngsten Pleite direkt nach einem schweren Spiel (115:107 gegen Sacramento) zu den Lakers kamen.

Lakers wissen Sieg einzuordnen

Kobe Bryant und Co. wussten ihren neunten Sieg in Serie und die überragende 16:3-Bilanz deshalb einzuordnen.

"Wir sind absolut nicht in Feierlaune. Unsere Jungs wissen, dass wir mit so vielen Heimspielen sicherlich im Vorteil waren. Ich bin nur zufrieden, wenn wir solche Erfolge in Zukunft auch auswärts feiern können. Im Moment sind wir in guter Verfassung. Aber die Saison ist noch sehr lang", relativierte Pau Gasol.

Müde Suns

Dass den Suns, die mit 14 Auswärtsspielen die meisten Partien auf dem Konto haben, das Reisen in den Knochen steckt, war unschwer zu erkennen. Seit ihrem furiosen Start mit einer Bilanz von 14 Siegen bei nur drei Niederlagen verloren die Suns die letzten drei von vier Spielen - und das mit durchschnittlich 21,3 Punkten Differenz.

Die Veteranen Steve Nash und Grant Hill, die jeweils zwölf Punkte erzielten, bekamen gegen die Lakers deshalb Gelegenheit durchzuschnaufen und saßen gemeinsam mit Amare Stoudemire (18 Zähler) im vierten Abschnitt nur auf der Bank.

"Wir waren viel unterwegs. Das hat geschlaucht und uns müde gemacht. Aber im in den nächsten drei Monaten wird das wieder besser", erklärte Hill.

"L.A. im Moment besser"

"L.A. ist im Moment wirklich ein bisschen besser als wir. Sie spielen schon länger zusammen und sind insgesamt das körperlich längere Team. Wir müssen jetzt Boden gutmachen", analysierte Spielmacher Nash und schaute positiv nach vorn.

Zur Halbzeit führten die Lakers mit 54:44. Im dritten Abschnitt waren die Gastgeber schon auf 21 Punkte enteilt, bevor Phoenix im vierten Viertel noch mal auf 14 Zähler herankam.

Lakers ausgeglichen - Jackson zufrieden

Die Ausgeglichenheit der Gastgeber spiegelte sich auch in der Punkteausbeute wieder. Sechs Lakers-Akteure punkteten zweistellig. Superstar Kobe Bryant führte sein Team mit 26 Punkten an. Ron Artest verbuchte 15, Pau Gasol 14 Zähler.

Für Lakers-Coach Phil Jackson jedoch stand mehr die gute Defensivleistung im Vordergrund. "Meine Mannschaft hat ordentlich verteidigt. Wenn du Phoenix unter 100 Punkten hältst, ist das gut", kommentierte Jackson die Abwehrarbeit seiner Truppe, die die Suns zur geringsten Punkteausbeute der Saison zwangen.

Sport1.de hat weitere Spiele aus der NBA zusammengefasst:

Milwaukee Bucks - Cleveland Cavaliers 86:101

Die Cleveland Cavaliers bestätigten gegen die Milwaukee Bucks ihre gute Form und fuhren ihren vierten Sieg in Folge ein.

Knackpunkt der Partie war ein 29:0-Lauf der Cavs in der ersten Halbzeit. Cavaliers-Superstar LeBron James erzielte zwar "nur" 14 Punkte, gab aber zum vierten Mal in Folge mindestens 10 Vorlagen - sein viertes Double-Double in Folge.

Für die Bucks erzielte Rookie Brandon Jennings mit 24 Punkten die meisten Zähler, 15 davon in der zweiten Halbzeit. Nach einem furiosen Saisonstart (8:3) verloren die Bucks die letzten sieben von acht Partien und stehen derzeit auf Platz sechs der Eastern Conference.

Sacramento Kings - Miami Heat 101:115

Miamis Dwyane Wade führte seine Heat mit 34 Zählern und 10 Assists zu einem klaren Erfolg über die Sacramento Kings.

Damit ist Wade neben New Orleans' Chris Paul und Clevelands LeBron James in dieser Saison bisher der einzige Spieler, dem eine Partie mit mindestens 30 Zählern und 10 Assists gelang.

Tyreke Evans war mit 30 Punkten bester Akteuer der Kings. Donte Greene markierte 21 Zähler.

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