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New Jerseys Courtney Lee (l.) erzielte gegen die Chicago Bulls zwölf Punkte © getty

New Jersey gewinnt gegen die Bulls sein zweites Saisonspiel. Memphis ringt die Cavaliers nieder. Orlando hat einen Lauf.

Von Matthias Fiedler

Chicago/München - Die New Jersey Nets kommen langsam in Schwung. Mit einem knappen 103:101 holte sich das Team mit dem schlechtesten Saisonstart der NBA-Geschichte (18 Niederlagen in Folge) gegen die Chicago Bulls den zweiten Sieg aus den letzten drei Spielen.

"Ist es wirklich endlich vorbei?", fragte Nets-Interimstrainer Kiki Vandeweghe, der seit drei Spielen das Ruder bei New Jersey in der Hand hält, kurz nach Ertönen des Buzzers ungläubig.

Es war vorbei, aber am Ende noch mal richtig brenzlig geworden. (DATENCENTER: Tabelle und Ergebnisse)

Rose legt vor - Harris antwortet

Derrick Rose, der elf seiner insgesamt 27 Punkte im letzten Viertel verbuchte, brachte seine Bulls 19,5 Sekunden vor Schluss 100:99 in Führung.

Doch Devin Harris hatte mit einem schnellen Zug zum Korb die passende Antwort parat und baute den Vorsprung der Nets auf 101:99 aus. Zu Ende war die Partie damit allerdings noch lange nicht.

Lopez greift sich den Sieg

Denn New Jerseys Rafer Alston erhöhte mit zwei Freiwürfen noch mal auf 102:99, nachdem Chicagos John Salmons einen Dreipunktwurf vergeben hatte.

Die letzte Bulls-Chance auf den rettenden Wurf in die Verlängerung hatte Derrick Rose. Der wurde gefoult, brachte den ersten Freiwurf im Korb unter, vergab aber den zweiten absichtlich, um seinem Team nochmals die Chance auf zwei Punkte zu geben. Vergeblich: New Jerseys Brook Lopez griff sich den Rebound und damit den Sieg.

"Werden immer stärker"

"Wir werden immer stärker und stecken gute Phasen der Gegner immer besser weg", war Chris Douglas-Roberts, der 20 Punkte zum Erfolg hinzusteuerte, zufrieden.

Auch Chicagos Trainer Vinny Del Negro entging der Aufwärtstrend der Nets nicht: "New Jersey erholt sich langsam wieder und gewinnt wichtige Spiele."

Bei den Bulls klemmt's

Ganz im Gegensatz zu Del Negros Mannschaft. Lediglich ein Sieg gelang den Bulls in den vergangenen neun Partien.

Umso bitterer empfand Chicagos Joakim Noah die Schlappe gegen die Nets. "Unsere Leistung hat einfach nicht ausgereicht. Aber es tut besonders weh, gegen das schlechteste Team der Liga zu verlieren", bemerkte der Centerspieler enttäuscht.

Fünf Nets punkten zweistellig

Noah blieb mit nur sieben Zählern selbst weit unter seinen Möglichkeiten. Derrick Rose und Luol Deng verbuchten zwar jeweils 27 Punkte, aber für den Sieg reichte das nicht.

Denn bei den Nets punkteten, angeführt von Topscorer Brook Lopez mit 25 Zählern, gleich fünf Spieler zweistellig.

Sport1.de hat weitere Spiele aus der NBA zusammengefasst:

Memphis Grizzlies - Cleveland Cavaliers 111:109 (n.V.)

LeBron James 43 und Mo Williams 20 Zähler waren nicht genug für Cleveland, um den fünften Sieg in Serie einzufahren.

Erst brachte Memphis' Rudy Gay sein Team mit einem Layup in die Verlängerung und dann verwandelte Mike Conley drei Sekunden vor Ende der Overtime ebenfalls einen Korbleger zum dritten Grizzlies-Sieg in Folge.

Bei Memphis punktete die gesamte erste Fünf zweistellig. Bester Scorer war Zach Randolph mit 32 Zählern. O.J. Mayo verbuchte 28 Punkte.

L.A. Clippers - Orlando Magic - 86:97

Die Magic sind im Moment einfach nicht stoppen. Gegen die Clippers und den deutschen Nationalspieler Chris Kaman kam Orlando zu seinem sechsten Erfolg in Serie.

Dwight Howard und Rashard Lewis waren auf Seiten der Magic mit 25 und 17 Punkten die erfolgreichsten Werfer. Eric Gordon markierte 21 Zähler für die Gäste. Chris Kaman erzielte 16 Punkte.

Damit rangieren die Clippers weiter auf Platz vier der Pacific Division (9-12). Orlando steht an der Spitze der Southeast Division (17-4).

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