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Kobe Bryant (l.) hatte wieder einmal entscheidenden Anteil am Erfolg der Lakers © getty

Das Team um Kobe Bryant bleibt in der Erfolgsspur und besiegt Utah Jazz im Schlussspurt. Chicago schmiert gegen Atlanta ab.

Die Los Angeles Lakers bleiben in der NBA das Team der Stunde.

Scheinbar mühelos können die Mannen um Kobe Bryant noch einen Gang zulegen, wenn der Gegner schon am Limit spielt.

So geschehen im heimischen Staples Center in der Partie gegen die Utah Jazz.

Mit 101:77 gewannen die Lakers das Match, das während der ersten drei Viertel sehr ausgeglichen verlief. Doch dann kamen die Lakers in Fahrt. (DATENCENTER: Tabelle und Ergebnisse)

"Unglaubliches Viertel"

Mit zwei Punkten Vorsprung gingen die Lakers ins Schlussviertel. Offensichtlich wollte es Los Angeles aber nicht so spannend machen wie im letzten Spiel gegen Miami, als Bryant in der letzten Sekunde den entscheidenden Dreier landete.

"Sie kamen raus und zerstörten uns einfach", fasste Jazz-Coach Jerry Sloan zusammen, was im letzten Spielabschnitt passiert war.

Die Lakers warfen in den ersten sieben Minuten 19 Punkte hintereinander und entschieden den Schlussabschnitt mit 28:6 für sich. Dabei erlaubten sie dem Gegner im letzten Viertel nur sechs Punkte.

Bryant wieder top

Kobe Bryant war mit 27 Punkten und acht Assists einmal mehr bester Werfer bei den Lakers, zudem konnte sich Pau Gasol mit 19 Punkten und zwölf Rebounds in der Statistik eintragen.

Deron Williams, bester Spieler bei den Jazz mit 17 Punkten, musste die Vielseitigkeit der Lakers anerkennen: "Sie haben viele Waffen. Die haben fünf Spieler in ihrem Team, die 40 Punkte erzielen können."

Serie ausgebaut

Los Angeles baut mit dem Erfolg seine Serie auf zehn Siege in Folge aus.

Insgesamt weist das Team eine 17:3 Bilanz auf und bleibt in der Western Conference an der Spitze.

Sport1.de hat die weiteren Spiele aus der NBA zusammenfasst:

Atlanta Hawks - Chicago Bulls 118:83

Chicago setzt seinen Negativtrend weiter fort und verliert auch in Atlanta deutlich mit 35 Punkten Unterschied.

Die Hawks hatten bereits zur Halbzeit mit 14 Punkten geführt, in der zweiten Hälfte zog Atlanta dann weiter davon.

Bester Werfer für die Bulls war Derrick Rose mit 19 Punkten und vier Assists. Bei Atlanta überzeugte Jamal Crawford mit 29 Punkten.

Bulls-Center Joakim Noah gab sich nach dem Spiel kämpferisch:

"Wir müssen jetzt zusammenhalten. Ich glaube, das Team hat genug Charakter, um da raus zu kommen."

Houston Rockets - Cleveland Cavaliers 95:85

Mit einer starken Defensivleistung konnten die Rockets das Traumpaar der NBA, LeBron James und Shaquille O'Neal, in Schach halten.

Die Cavaliers zeigten einen Tag nach der blamablen 109:111-Niederlage in Memphis eine ihrer schlechtesten Offensivleistungen in dieser Saison und rutschen hinter Atlanta auf Platz vier im Osten.

Houston legte im ersten Viertel einen 14-Punkte Vorsprung vor, der sich bis Spielende nur auf zehn Punkte verringerte.

LeBron James war mit 27 Punkten wieder einmal bester Scorer bei den Cavaliers, für die Rockets waren Aaron Brooks mit 27 und Trevor Ariza mit 26 Punkten Garanten für den Sieg.

Philadelphia 76ers - Detroit Pistons 86:90

Mit den 76ers verlor Rückkehrer Allen Iverson zu Hause gegen sein Ex-Team Detroit Pistons. Bei der elften Niederlage der 76ers in Folge gelangen Iverson nur elf Punkte.

Eine schlechtere Bilanz als Philadelphia weisen bisher nur Minnesota und New Jersey auf.

Für die Pistons war es der vierte Sieg im fünften Spiel.

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