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Andrew Bynum (r.) von den Lakers gilt als einer der besten jungen Center der NBA © getty

Ohne die volle Stärke ihres Stars muss sich L.A. erstmals wieder beugen. Rondo führt die Celtics bei den Bulls zum Sieg.

Von Christoph Haas

München - Die lange Siegesserie der Los Angeles Lakers hat in der Nacht zum Sonntag ihr Ende gefunden. Das Team von Kobe Bryant verlor erstmals nach zuvor elf erfolgreichen Spielen mit 94:102 in Utah.

Die Jazz revangierten sich somit erfolgreich gegen die Kalifornier, die sie in den vergangenen zwei Spielzeiten jeweils aus den Playoffs geworfen hatten.

Bei den Lakers war deutlich zu spüren, dass ihr Superstar Bryant nicht seine volle Leistungsfähigkeit abrufen konnte.

Sein Zeigefinger an der Wurfhand, den sich Bryant am Vorabend gegen die Timberwolves angebrochen hatte, hemmte den Shooting Guard enorm.

Williams präsentiert sich stark

Bryant kam zwar auf 16 Punkte, wirkte aber ausgelaugt. "Ich glaube, ihm fehlte die nötige Energie", sagte Lakers-Coach Phil Jackson nach dem Spiel. Bryant selbst äußerte sich nicht vor den Medien und verschwand wortlos in der Kabine.

Auf Seiten der Jazz zeigte Deron Williams mit 21 Zählern und elf Assists eine starke Vorstellung.

Neben ihm überzeugte Carlos Boozer mit zwölf Punkten, acht Rebounds und sieben Assists. Utah führte mit sechs Punkten Vorsprung zur Halbzeit und ließ auch im zweiten Durchgang L.A. nie wirklich herankommen.

Noch vier Mal auswärts

"Wir haben es nicht geschafft, die Intensität an den Tag zu legen, die wir zum Sieg gebraucht hätten", analysierte Pau Gasol.

Der Spanier war mit 16 Punkten und 20 Rebounds bester Akteur der Lakers, Ron Artest schaffte 16 Zähler.

Bezeichnend: Bryant traf in der zweiten Hälfte bis fünf Minuten vor Schluss nicht mehr, Utah baute den Vorsprung auf 15 Punkte aus. So startete Los Angeles mit einer Niederlage in das erste seiner fünf Auswärtspartien.

Sport1.de hat die weiteren Spiele aus der NBA zusammenfasst:

Chicago Bulls ? Boston Celtics 80:106

Mit einer ihrer besten Saisonleistungen bezwangen die Boston Celtics die Bulls in Chicago souverän mit 106:80. Dabei ragte Rajon Rondo mit 16 Punkten und 14 Assists heraus.

Kevin Garnett, MVP von 2004, steuerte zwölf Punkte und zehn Rebounds bei. Bei Chicago war Derrick Rose mit 19 Zählern erfolgreichster Werfer.

Die Pleite gegen Boston war schon die fünfte Niederlage der Bulls aus den vergangenen sechs Spielen, der Druck auf Coach Vinny Del Negro nimmt damit immer mehr zu.

Denver Nuggets ? Phoenix Suns 105:99

Im Western-Conference-Duell zwischen den Nuggets und den Phoenix Suns behielt Denver mit 105:99 die Oberhand. Carmelo Anthony war mit 32 Punkten bester Schütze.

Der erfolgreichste Werfer der Suns hieß Steve Nash, der Routinier erzielte 28 Zähler. Nachdem Denver das erste Viertel mit 29:26 beendete, entschied Phoenix den zweiten Spielabschnitt klar für sich.

Mit einem 18:2-Lauf nach der Halbzeit, dem Chauncey Billups drei Dreier beisteuerte schlug Denver zurück und gewann das Spiel am Ende mit sechs Punkten Abstand.

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