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Spielmacher J.J. Barea traf in 26 Minuten gegen die Hornets 10 seiner 13 Wurfversuche © getty

Trotz Dirk Nowitzkis Minusrekord siegt Dallas auch gegen New Orleans - dank Barea. Nowitzki duelliert sich mit einem Litauer.

Von Michael Spandern

München - Dirk Nowitzki behält seine Pfeile momentan für die Schlussphase im Köcher: Zwei Tage nach seinem Super-Finish gegen die Bobcats wachte der Superstar der Dallas Mavericks gegen die New Orleans Hornets noch später auf.

Beim 94:90 (49:43)-Sieg gegen die "Hornissen" verbuchte er zwar mit zehn Punkten so wenig wie noch nie in dieser NBA-Saison, erzielte aber die letzten beiden Feldkörbe der Gastgeber.

Größten Anteil am vierten Sieg der Texaner in Folge hatte Jose Juan Barea. Der 79 kg leichte Puertoricaner, der in der Startfünf diesmal ein Spielmacher-Tandem mit Jason Kidd bildete, schraubte seine Saisonbestmarke auf 23 Punkte. 19 Zähler markierte er in der ersten Hälfte.

Hornets kriseln auswärts

"Es erinnerte heute ein wenig an Football", sagte Kidd und nahm Nowitzki in Schutz, "ich war der Quarterback, Dirk der Wide Receiver - er hat einen großartigen Job erledigt, um sich immer wieder freizulaufen."

Kidd verbuchte für die Mavs mit je 13 Punkten und Assists ein Double-Double, für New Orleans gelang dies All-Star Chris Paul (20/16).

Die Hornets, welche die Mavericks 2008 noch in der ersten Runde aus den Playoffs warfen, fielen durch ihre zehnte Pleite im zwölften Auswärtsspiel auf den elften Platz der Western Conference zurück. (DATENCENTER: Tabelle und Ergebnisse)

Dallas bleibt gleichauf mit den im Westen zweitplatzierten Denver Nuggets und führt mit 18 Siegen und 7 Niederlagen die Southwest Division klar an.

Songaila hält es spannend

Nowitzki aber kommt gegen die Hornets kaum klar: Anfang November gelangen dem Deutschen nur zwölf Punkte gegen New Orleans, am Montagabend waren es bis zum Schlussviertel nur zwei.

Doch dann baute er mit zwei Freiwürfen - seinen einzigen an diesem Abend - und einem Korbleger den Vorsprung der Mavs achteinhalb Minuten vor dem Ende auf 77:68 aus.

Die Gäste ließen sich aber nicht abschütteln: Hatten sie zuvor bereits einen 18:39-Rückstand aus dem zweiten Viertel zum 60:60 ausgeglichen, brachte sie nun vor allem Darius Songaila zurück. 22 Sekunden vor der Schlusssirene verkürzte der Litauer auf 88:90.

Mavs liegen die knappen Spiele

Nowitzki, der vier seiner elf Versuche traf, antwortete mit einem Korbleger auf Vorlage von Kidd. Doch im Gegenzug traf Songaila, der in den ersten drei Vierteln nicht eingesetzt wurde, mit den letzten seiner zwölf Zähler zum 90:92.

Jason Terrys verwandelte Freiwürfe brachten jedoch die Entscheidung. Terry kam auf zwölf Punkte, Josh Howard, der im Sonntagsspiel gegen Charlotte wegen einer Sprunggelenksverletzung ausgesetzt hatte, auf 14 und Shawn Marion auf zehn.

Die Mavericks gewannen somit die achte ihrer bisher neun Partien, die mit weniger als sechs Punkten Differenz ausgingen. Zudem beendeten sie eine Serie von drei Niederlagen gegen die Hornets.

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