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Vor seiner Zeit bei den Houston Rockets spielte Tracy McGrady für Orlando Magic © getty

Der siebenmalige All-Star kehrt zurück. Beim Spiel gegen die Nets sorgt Shaq für Ordnung. Ein Serbe überrascht die Spurs.

Von Olaf Mehlhose

München - Beim 107:96 (56:47)-Sieg der Houston Rockets gegen die die Detroit Pistons feierte Tracy McGrady ein überraschendes Comeback. Wegen einer Verletzung war der Shooting Guard zehn Monate zum Zuschauen verdammt.

Als er die Arena betrat, ahnte der siebenmalige NBA-All-Star noch nichts. Erst in der Kabine eröffnete ihm Coach Rick Adelman, dass er spielen würde.

Seinen ersten Einsatz seit dem 9. Februar krönte McGrady mit einem versenkten Drei-Punkte-Wurf. Nach dem Spiel freute er sich vor allem darüber endlich zurück zu sein:

"Es ist so lange her, dass ich gespielt habe. Es war einfach ein tolles Gefühl wieder dabei zu sein und mit den Jungs auf dem Spielfeld zu stehen. Das habe ich vermisst. Spielen und dabei Spaß haben - es gibt nichts Besseres."

Rockets beenden Pistons-Serie

Mit dem Sieg beendeten die Rockets die Sieges-Serie der Pistons, die zuletzt fünf Spiele in Folge gewonnen hatten.

Herausragender Spieler bei Houston war Aaron Brooks, dem 23 Punkte und zehn Assists gelangen. Luis Scola erzielte ebenfalls 23 Punkte.

Für Detroit war Richard Hamilton mit 21 Punkten erfolgreichster Punktesammler. Die Rockets spielten bereits im ersten Viertel eine Zehn-Punkte-Führung heraus, die sie über den gesamten Spielverlauf verteidigten.

Nach ihrem 14. Sieg stehen die Rockets in der Southwest Division auf dem zweiten Platz.

"Sheriff" O'Neal schlichtet

Angeführt von Superstar LeBron James haben sich die Cleveland Cavaliers mit 99:89 (52:45) gegen die New Jersey Nets durchgesetzt. Der letztjährige MVP kam dabei auf 23 Punkte. Ursprünglich war Shaquille O'Neal vor der Saison verpflichtet worden, um James zu beschützen, doch mittlerweile gilt das wohl für das gesamte Team:

Im letzten Viertel wäre es nach einem harten Foul von Devin Harris an Jamario Moon fast zu Handgreiflichkeiten gekommen. Doch das Eingreifen von "Sheriff" O'Neal und James beruhigte die Gemüter schnell.

"Es war ein hartes Foul, ich wollte nur sichergehen, dass es keinen Streit gibt," sagte der Center. Er erreichte genauso wie sein Teamkollege Zydrunas Ilgauskas 16 Punkte und fünf Rebounds.

Mit einer Bilanz von 18 Siegen aus 25 Spielen stehen die Cavs auf dem vierten Platz der Eastern Conference. Die Nets sind mit gerade mal zwei Siegen bei 23 Niederlagen Letzter.

34 Punkte von Duncan reichen nicht

Selbst 34 Punkte und 14 Rebounds von Tim Duncan reichten nicht aus, um die Suns zu bezwingen.

San Antonio unterlag mit 104:116 (52:67). Neben Steve Nash und Amare Stoudemire wusste vor allem der Slowene Goran Dragic zu überzeugen.

Seine 18 Punkte trafen die Spurs unvorbereitet. Tim Duncan: "Steve und Amare spielten gut wie immer. Aber Dragic hat uns ein bisschen geschockt."

Eifrigster Punktesammler bei Phoenix war Stoudemire mit 28 Punkten, außerdem gelangen ihm 14 Rebounds. Dirk Nowitzkis ehemaliger Teamkollege Steve Nash kam auf 25 Punkte.

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