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Dwyane Wade (r.) hat in dieser Saison einen Schnitt von 26,7 Punkten pro Spiel © getty

Dwyane Wade führt die Heat zum Sieg gegen den früheren Angstgegner Orlando. Die Chicago Bulls drehen das Spiel gegen New York.

Von Christoph Haas

München - Das letzte Viertel lief für Dwyane Wade entspannter ab, als erwartet. Der Superstar von Miami Heat hatte seine Pflicht getan, wurde geschont und konnte das Geschehen entspannt von der Bank aus beobachten.

Mit 25 Punkten und sieben Assists führte er sein Team in der Nacht zum Freitag zu einem deutlichen 104:86-Sieg über den Eastern-Conference-Champion Orlando.

Dabei ging die Magic als Favorit in die Partie, immerhin gewannen sie zwölf der letzten 14 Aufeinandertreffen. Doch an diesem Abend verlief alles anders. Miami kontrollierte die gesamte Spielzeit über das Spiel.

Orlando ohne Chance

Im ersten Viertel lagen sie bereits komfortabel mit 33:18 in Front.

Auch in der Folge der Partie gab die Heat immer die passende Antwort, egal was Orlando auch versuchte. Bis zum letzten Abschnitt zog Miami davon und baute die Führung auf 89:60 aus.

Einziger Wermutstropfen: Nach einem Block gegen J.J. Redick verzog Wade mit schmerzhafter Miene das Gesicht und hielt sich sekundenlang die Wurfhand.

Entwarnung bei Wade

Die leichte Verletzung aus dem Spiel gegen die Mavericks meldete sich zurück und Wade wurde als Vorsichtsmaßnahme im letzten Abschnitt nicht mehr eingesetzt.

Gegen die Mavs prallte Wade nach einem Zweikampf mit Dirk Nowitzki hart auf den Hallenboden und verletzte sich am Handgelenk.

Nach dem Spiel gab er aber Entwarnung: "Es ist alles in Ordnung."

Vince Carter enttäuscht

Orlandos Star-Center Dwight Howard war mit 17 Punkten und 14 Rebounds noch der beste der Magic. Redick machte 13 Punkte, Mickael Pietrus kam auf zwölf Zähler.

Vince Carter enttäuschte auf ganzer Linie und traf in den ersten 21 Minuten nicht ein einziges Mal. Er beendete das Spiel mit mageren zehn Punkten. Miami bleibt in der Eastern Conference hinter Orlando und steht auf Platz fünf.

Michael Beasley, mit 22 Zählern zweitbester Werfer von Miami, zog nach dem Spiel ein positives Fazit: "Wenn wir weiter diese Zielstrebigkeit an den Tag legen, wird es sehr schwer uns zu schlagen."

Sport1.de hat die weiteren Spiele aus der NBA zusammenfasst:

Chicago Bulls - New York Knicks 98:89

In Chicago drehten die Bulls das Spiel und besiegten die New York Knicks nach einem hart umkämpften Spiel mit 98:89. Nach gutem Beginn führte New York zwischenzeitlich mit 17 Punkten Vorsprung im ersten Viertel.

Knicks-Forward Al Harrington machte allein 14 seiner insgesamt 18 Punkte in diesem Abschnitt.

Doch die Bulls steckten nicht zurück. Im vierten Viertel lag New York mit 79:75 in Führung, aber Chicago sorgte mit einem 15:2-Lauf für die endgültige Entscheidung.

Luol Deng war mit 24 Punkten bester Werfer, John Salmons steuerte 20 Punkte bei. Auf Seiten der Knicks ragten Chris Duhon und Danilo Gallinari mit jeweils 18 Zählern heraus.

Portland Trail Blazers - Phoenix Suns 105:102

Bis zum letzten Viertel deutete alles auf einen Sieg der Phoenix Suns hin. Doch die verletzungsgeplagten Portland Trail Blazers drehten im letzten Abschnitt noch mal richtig auf und entschieden die Partie zu ihren Gunsten mit 105:102.

Jarryd Bayless hatte einen beträchtlichen Anteil daran. Er erzielte mit 29 Punkten eine neue persönliche Bestmarke. Mit drei verwandelten Freiwürfen in den letzten neun Sekunden machte er den Erfolg der Trail Blazers perfekt.

Sein Teamkollege Brandon Roy sammelte 27 Punkte und holte acht Rebounds.

Bei Phoenix schaffte Routinier Steve Nash mit 16 Punkten und 13 Assists ein Double-Double. Amare Stoudemire war mit 27 Zählern bester Werfer der Suns.

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