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Rajon Rondo (r.) ist mit durchschnittlich 9,5 Assists pro Spiel bester Vorbereiter der Celtics © getty

Bostons Serie reißt gegen die 76ers. Die Cavaliers atmen nach dem letzten Wurf auf. Den Clippers geht in New York die Puste aus.

Von Christoph Haas

München - Die Erfolgsserie der Boston Celtics ist gerissen. Gegen die Philadelphia 76ers verlor der Spitzenreiter der Eastern Conference nach elf Siegen in Folge überraschend mit 97:98.

Elton Brand avancierte zum umjubelten Matchwinner. Erst sieben Sekunden vor Schluss machte Brand den entscheidenden Korb für die Sixers. "Wir habend gegen das beste Team der NBA gewonnen. Das tut unserem Selbstvertrauen sehr gut", sagte Brand nach dem Spiel.

Ohne den verletzten Allen Iverson, der unter einer Gelenkentzündung seines rechten Knies leidet, sah zunächst alles nach einem klaren Celtics-Sieg aus. Zur Halbzeit lag Boston mit 53:42 in Front und im nächsten Abschnitt bauten die "Kleeblätter" den Vorsprung auf 15 Zähler aus.(DATENCENTER: Tabelle und Ergebnisse)

Speights verwirft, Brand springt ein

Im letzten Viertel schafften die Sixers die Wende und übernahmen erstmals seit den Anfangsminuten wieder die Führung. Das Spiel blieb spannend, die Führung wechselte immer wieder, bis Brand schlussendlich die Entscheidung herbeiführte.

Marreese Speights' Wurf in den letzten Sekunden traf zwar den Korb, doch der Ball sprang vom Ring und Brands Tip-in ließ die Sixers jubeln. Paul Pierce und Ray Allen vergaben die letzte Möglichkeit für die Celtics zu kontern.

Brand sammelte insgesamt 23 Punkte und holte acht Rebounds. Neben ihm überzeugten Speights mit 17 Zählern und zehn Rebounds. Sein Teamkollege Andre Iguodala steuerte 18 Punkte bei.

Celtics zu Hause anfällig

Auf Seiten der Celtics ragte Kevin Garnett heraus. Der MVP von 2004 machte 21 Punkte und fischte zehn Rebounds. Kendrick Perkins kam auf zwölf Punkte und 16 Rebounds.

Die Celtics bleiben im Osten zwar an der Spitze, mussten sich mittlerweile aber schon viermal zuhause geschlagen geben. Pierce war nach dem Spiel enttäuscht: "Ich weiß nicht, was unser Problem ist, wenn wir zuhause spielen", sagte Pierce.

In ihrer Titelsaison 2007/2008 gab es insgesamt nur sechs Heimniederlagen.

Sport1.de hat die weiteren Spiele aus der NBA zusammenfasst:

Cleveland Cavaliers - Milwaukee Bucks 85:82

Die Cleveland Cavaliers haben das Duell mit den Milwaukee Bucks für sich entschieden.

Ein starker LeBron James führte die Cavs in der Nacht zum Samstag zu einem knappen 85:82-Heimerfolg. James machte 26 Punkte, holte zehn Rebounds und bereitete weitere acht Treffer vor.

Es war schon der neunte Heimsieg in Folge für Cleveland. Bei den Bucks erzielte Rookie Brandon Jennings 18 Punkte, mit einem Airball vergab er aber vier Sekunden vor Schluss die Ausgleichschance für die Bucks.

In den nächsten Wochen wird sich zeigen, ob man die Cavs zu den Titelfavoriten zählen kann. Mit den Dallas Mavericks, den Phoenix Suns, Sacramento und den L.A. Lakers wartet ein hartes Programm.

New York Knicks - Los Angeles Clippers 95:91

Chris Kaman und die Los Angeles Clippers mussten sich in New York den Knicks geschlagen geben.

Zwar dominierten die Clippers die erste Halbzeit, im letzten Viertel ging ihnen jedoch die Puste aus und die Knicks siegten mit 95:91.

Kaman war mit 20 Punkten bester Werfer seines Teams, aber auch er konnte den späten K.o. nicht verhindern.

Beim Gegner war David Lee mit 25 Zählern bester Schütze, zusätzlich holte er elf Rebounds. Chris Duhon brachte es auf 17 Punkte, zehn Assists und acht Rebounds.

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