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In ihrer ruhmreichen Geschichte gewannen die Celtics schon 17-mal den Titel © getty

Beim Feuerwerk gegen Minnesota ragt Paul Pierce heraus, Garnett ist getrieben von Gezänk. Tausendsassa Bryant erledigt Detroit.

Von Olaf Mehlhose

München - Großer Abend für die Diva bei den "Kelten": Beim 122:104-Sieg der Boston Celtics gegen die Minnesota Timberwolves versenkte Paul Pierce sechs Dreier - bei sechs Versuchen.

Damit egalisierte er den Team-Rekord für die meisten Drei-Punkte-Würfe in einem Spiel ohne Fehlversuch, den bisher Danny Ainge und Walter McCarthy gehalten hatten. (DATENCENTER: Tabelle und Ergebnisse)

Pierce war einfach gut drauf: 14 seiner insgesamt 29 Punkte erzielte er im zweiten Viertel. Damit hatte er maßgeblichen Anteil an der 66:41 Halbzeitführung.

Außerdem gelangen ihm sieben Rebounds und vier Assists.

Garnett gegen Ex-Kollegen motiviert

Nachdem bei der Niederlage in Philadelphia eine Serie von 11 Siegen gerissen war, wollten die Celtics gegen das schlechteste Team im Westen auf keinen Fall verlieren.

Kevin Garnett war gegen seine ehemaligen Kollegen besonders motiviert.

"Wir haben uns gezankt und wir waren sauer. So etwas ist immer Brennstoff für das nächste Training und das nächste Spiel. Wir können nicht alle Spiele gewinnen, aber es gibt Dinge, die man verändern kann. Ich hatte das Gefühl, als wären wir heute fokussierter gewesen", sagte der Power Forward.

Das war zu sehen: 122 Punkte hatten die Celtics in dieser Saison noch nicht geschafft. Mit dem Sieg bleibt Boston das beste Team im Osten. Topscorer bei Minnesota war Jonny Flynn mit 21 Punkten, auch Kevin Love überzeugte mit einem Double-Double (16 Punkte, 11 Rebounds).

Sport1.de hat die weiteren Spiele aus der NBA zusammengefasst:

Los Angeles Lakers ? Detroit Pistons 93:81 (56:38)

Bei den Lakers ragte mal wieder Kobe Bryant mit 28 Punkten heraus. Seine Vielseitigkeit unterstrich der viermalige Champion mit drei Rebounds, vier Assists und fünf Steals. Pau Gasol kam auf 11 Rebounds.

Symptomatisch für das Spiel war eine Szene, als Kobe Bryant einen verworfenen Freiwurf erbeutete und einnetzte. Für den Star der Lakers war es "nur Glück", doch Pistons-Coach Kuester sah das anders: "Das sind die kleinen Dinge, die dir am Ende das Genick brechen."

Schon im ersten Viertel setzten sich die Lakers mit einem 11:0 Zwischenspurt ab. Trotzdem war Phil Jackson nicht zufrieden. Eigentlich wollte er Bryant, Gasol und Ron Artest schonen, doch die Lakers konnten das Spiel nicht vorzeitig entscheiden.

"Sogar mit der Führung im Rücken mussten wir unsere Startformation bis zum Ende des Spiels aufs Feld schicken. Das muss in Zukunft besser werden", ärgerte sich der Coach.

Miami Heat - Portland Trail Blazers 82:95 (48:45)

Die letzten Minuten des Spiels gehörten Portlans Brandon Roy. Elf seiner 28 Punkte erzielte er in den letzten viereinhalb Minuten.

Jeder seiner abschließenden vier Wurfversuche fand sein Ziel, darunter auch zwei Dreier. Einer davon über den ausgestreckten Arm von Dwyane Wade hinweg, der das Spiel zu Gunsten der Trail Blazers entschied.

"Da kannst Du nichts machen", sagte Heat-Forward Michael Beasley. "Ich weiss mit Sicherheit, dass D-Wade bei den letzten drei Würfen direkt vor ihm stand. Das ist ein schwieriger Wurf, ein großartiger Wurf."

Wade kam dennoch auf eindrucksvolle Werte: 28 Punkte und 10 Assists.

New York Knicks ? Charlotte Bobcats 98:94 (51:45)2

Mit dem knappen Sieg revanchierte sich das Team aus New York erfolgreich für die Niederlage in Charlotte.

Danilo Gallinari schaffte es zwar nicht, das Spiel von der Freiwurf-Linie zu entscheiden. Dafür stellte er den Sieg der Knicks wenige Sekunden später mit einem Block sicher.

Seine 21 Punkte plus der 26 von Wilson Chandler hatten großen Anteil am Sieg der Knicks. Hinzu kam noch ein Double-Double (15 Punkte, 15 Rebounds) von David Lee.

Damit haben die New Yorker sechs ihrer letzten acht Spiele gewonnen. Nach dem schlechtesten Start der Vereinsgeschichte mit nur einem Sieg aus zehn Spielen weisen die Knicks nun ein Bilanz von 10:17 auf.

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