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Derrick Rose wurde in der letzten Saison zum "Rookie of the Year" gewählt © getty

Chicagos Abwärtstrend hält an. Trotz starker Aufholjagd kassieren die Bulls in New York die 13. Pleite aus den letzten 17 Spielen.

Von Rainer Nachtwey

München - Einen Tag nach der verheerenden Niederlage gegen die Sacramento Kings, als sie in den letzten 21 Minuten einen 35-Punkte-Vorsprung aus der Hand gegeben hatten, haben die Chicago Bulls erneut das Spielfeld als Verlierer verlassen.

Allerdings wäre der Mannschaft von Coach Vinny Del Negro fast ein ähnlich spektakuläres Comeback geglückt, das sie gegen die Kings noch zuließen (DATENCENTER: Tabelle und Ergebnisse).

Bei den New York Knicks unterlagen die Bulls mit 81:88. 1:40 vor Schluss hatte Chicago auf einen Zähler verkürzt, ehe die Knicks dank David Lee mit vier Punkten in Serie auf 84:79 davonzogen und den Sieg sicherstellten.

Eine gute Halbzeit reicht nicht

"Ihr Spiel gegen Sacramento hing in unseren Köpfen fest. Sie haben versucht das Ruder herumzureißen, so wie es den Kings gelungen ist. Sie haben mit großem Herz gespielt", sagte New Yorks Matchwinner Lee, der mit 18 Punkten und 21 Rebounds überragender Spiel des Abends war.

Chicagos Coach Del Negro wollte angesichts der 13. Niederlage aus den letzten 17 Spielen

von Lob nichts hören. "Es reicht nicht, wenn wir nur eine Halbzeit lang Basketball spielen. Ein so gutes Team sind wir nicht", bezog sich der Trainer auf die ersten 24 Minuten, als die Bulls lediglich 31 Punkte erzielten.

"Wir müssen mehr Konstanz in unser Spiel bringen. Das haben wir die letzten beiden Partien nicht geschafft und daher haben wir auch das bekommen, was wir verdient haben."

New York im Aufwind

Mit nur 10 Siegen bei 17 Niederlagen steht der letztjährige Playoff-Teilnehmer im Tabellenkeller der Atlantic Division. Lediglich die Indiana Pacers 94:103 in Boston weisen weniger Siege (9) als die Bulls auf.

New York hingegen kommt immer besser in Fahrt. Mit dem dritten Sieg in Serie und dem siebten im neunten Spiel belegen sie in der Atlantic Division den dritten Tabellenplatz.

Sport1.de hat weitere Spiele aus der NBA zusammengefasst:

Minnesota Timberwolves - Atlanta Hawks 87:112

Durch den 112:87-Sieg in Minneapolis haben die Atlanta Hawks den besten Saisonstart in der Vereinsgeschichte eingestellt. 1986/87 gelangen dem Klub aus Georgia ebenfalls 20 Siege aus den ersten 27 Spielen.

Jamal Crawford und Joe Johnson hatten mit 26 bzw. 21 Punkten großen Anteil am Erfolg.

"Vor sechs Jahren sind wir mit einer 'Krabbelgruppe' von 18-, 19- und 20-Jährigen gestartet. Jetzt sind sie erwachsen geworden", erklärte Coach Mike Woodson den Erfolg der Hawks. "Die Besitzer haben mir die Zeit gegeben, die Mannschaft zu entwickeln. Seit vier Jahren spielen sie nun zusammen. Das macht den Unterschied aus."

Kevin Love war mit 15 Punkten und 19 Rebounds bester Akteur auf Seiten der Minnesota Timberwolves.

Houston Rockets - Los Angeles Clippers 108:99

Während Dirk Nowitzkis Comeback nach dem Zusammenprall in die Hose ging, hat Carl Landry eine geglückte Rückkehr auf den Court gefeiert.

Der Power Forward, der beim aufeinandertreffen mit Nowitzki Ellbogen noch fünf Zähne verloren hatte, führte die Houston Rockets mit 27 Punkten zu einem 108:99-Sieg über die Los Angeles Clippers.

29 Punkte des deutschen Nationalspielers Chris Kaman reichten den Kaliforniern nicht, um die 16. Saisonpleite abzuwenden.

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