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Ray Allen wechselte 2007 von den Seattle SuperSonics nach Boston © getty

Boston setzt sich auch ohne Paul Pierce bei den zweitplatzierten Orlando Magic durch. Phoenix findet in die Erfolgsspur zurück.

Von Rainer Nachtwey

München/Orlando - Auch ohne den verletzten Paul Pierce haben die Boston Celtics ihre Vormachtsstellung in der Eastern Conference unter Beweis gestellt (DATENCENTER: Tabelle und Ergebnisse).

Der Meister von 2008 setzte sich im Topspiel gegen die zweitplatzierten Orlando Magic mit 86:77 (18:19, 20:8, 23:26, 25:24) durch.

Ray Allen mit 18 Punkten und Rajon Rondo, der mit 17 Punkten, 13 Rebounds und 8 Assists sein erstes Triple-Double der Saison nur hauchdünn verpasste, waren die Sieggaranten der Celtics. Allerdings leistete sich der Point Guard Rondo auch acht Turnover.

"Wir waren sehr präsent, haben körperlich dagegen gehalten" sagte Rondo. "Außerdem haben wir es immer geschafft, ihren Lauf zu unterbrechen."

Haare als Sturzbremse

Allerdings mussten die Celtics noch einen Rückschlag hinnehmen. Kevin Garnett verletzte sich zum Ende der Partie, als er versuchte, einen Wurf von Orlandos bestem Punktesammler Vince Carter (27 Zähler) zu blocken.

Er landete unglücklich und stürzte auf den Rücken. Allerdings scheint die Blessur nicht so arg zu sein, denn Coach Doc Rivers konnte bereits kurz danach darüber lachen. "Hätte er sich ein paar Haare wachsen lassen, hätte es nicht ganz so weh getan", scherzte Rivers.

Howard geht im Angriff unter

Bei den Magic fand Center Dwight Howard nie zu seinem Spiel. Zwar schnappte sich der All Star 20 Rebounds und blockte vier Würfe, brachte es in der Offensive aber lediglich auf fünf Punkte, eine Wurfquote von 14 Prozent (1 aus 7) und vertändelte sieben Mal den Ball.

"Wir waren nicht in der Lage, ihn unter dem Korb ins Spiel zu bringen. Das ist frustrierend, dass wir das nicht geschafft haben", sagte Magic-Coach Stan Van Gundy. "Ich bin nicht sauer auf Dwight, sondern viel mehr auf mich. Ich hätte eine Antwort darauf finden müssen."

Allen mit der Entscheidung

Die Entscheidung fiel 49 Sekunden vor Schluss, als Allen erst einen Jumper versenkte, und 19 Sekunden später zwei Freiwürfe zum 82:75 verwandelte.

Zuvor hatte Rashard Lewis mit seinen Punkten 17, 18 und 19 die Magic auf drei Punkte herangebracht.

"Das war ein Spiel, an dem wir uns orientieren können. Wir haben lange über dieses Duell gesprochen. Wir haben das gezeigt, was wir mussten, starke Defense und sicher im Abschluss", gab sich Allen zufrieden.

Mit nun 23 Siegen bei nur 5 Niederlagen liegen die Celtics in der Eastern Conference auf Platz 1 vor den Cleveland Cavaliers (23:8) und den Magic (22:8), die auf Rang drei abrutschten.

Sport1.de hat weitere Spiele aus der NBA zusammengefasst:

Portland Trail Blazers - Denver Nuggets 107:96

Brandon Roy hat sich nach der Pause gegen die San Antonio Spurs aufgrund einer Schulterverletzung eindrucksvoll zurückgemeldet. Der Starspieler führte seine Portland Trail Blazers gegen die Denver Nuggets mit 41 Punkten zum 107:96 (24:31, 25:20, 25:25, 33:20).

"Letztes Jahr haben wir auch am Weihnachtsabend gespielt, aber da haben wir uns zu sehr ablenken lassen", sagte Roy. "Dieses Mal waren wir konzentrierter und haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen."

Bei den Nuggets war Carmelo Anthony mit 32 Zählern bester Werfer, der wegen Rückenbeschwerden angeschlagene Chauncey Billups kam lediglich auf zehn Punkte.

Phoenix Suns - Los Angeles Clippers 124:93

Nach zuletzt ach Niederlagen aus den letzten zwölf Spielen fuhren die Phoenix Suns gegen die Los Angeles Clippers einen ungefährdeten 124:93 (30:26 37:29 34:22 23:16)-Sieg ein.

Die Mannschaft aus Arizona überzeugte dabei vor allem durch Geschlossenheit. Sieben Spieler, angeführt von Amare Stoudemires 26 Zählern, punkteten zweistellig.

Neben Stoudemire waren dies Jared Dudley (18), Jason Richardson (18), Steve Nash(14), Goran Dragic, (13), Leandro Barbosa (12) und Grant Hill (12).

Bei den Clippers kam Nationalspieler Chris Kaman auf 19 Punkte. Bester Werfer der Gäste war Rasual Butler mit 22 Zählern.

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