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J. R. Smith (M.) kam für die Denver Nuggets insgesamt auf elf Punkte © getty

Geglückte Revanche: Die Mavs gewinnen bei den Nuggets. Nowitzki hält sich lange zurück, trifft aber zur Entscheidung.

Von Tobias Schneider

München/Denver - Es war ein besonderer Sieg, eine gewisse Genugtuung für das bittere Ausscheiden in den Playoffs der vergangenen Saison.

DieDallas Mavericks haben sich mit 104:96 bei den heimstarken Denver Nuggets durchgesetzt.

Bei den Mavs stand diesmal nicht Superstar Dirk Nowitzki im Mittelpunkt, sondern Drew Gooden, der mit 19 Punkten treffsicherster Akteur der Texaner war - und zudem zehn Rebounds verbuchte. "Das war bei weitem das beste Spiel von ihm als ein Maverick", lobte Coach Rick Carlisle den Power Forward.

Nowitzki (13 Punkte) zeigte defensiv einen beeindruckenden Auftritt und sammelte elf Rebounds. (DATENCENTER: Tabelle und Ergebnisse)

Billups schmerzlich vermisst

Denver, das in der laufenden Spielzeit zuvor erst ein Mal in der heimischen Arena verloren hatte, musste auf seinen Superstar Chauncey Billups wegen einer Leistenzerrung verzichten.

Ein Ausfall, den die Nuggets über die gesamte Dauer nicht zu kompensieren wussten. Es fehlte die Struktur, die Ordnung im Spielaufbau. Etliche Male verzettelten sich die Nuggets in aussichtslosen Eins-zu-Eins-Situationen.

"Sie mussten auf Chauncey verzichten, er ist der der Kopf der Schlange - trotzdem war es ein großer Sieg", sagte Nowitzki.

Dallas funktioniert als Team

Während bei Denver die Abhängigkeit von Billups offensichtlich war, funktionierten die Mavericks einmal mehr als Team.

Da machte es auch nichts, dass Nowitzki in der Offensive nicht seinen allerbesten Tag erwischte - die Kameraden sprangen in die Bresche. (STATISTIK: Der Sport1.de-Nowitzki-Watch)

Zudem plagte sich "Dirkules" mit Problemen an der linken Schulter, sein rechter Ellbogen ist nach der Kollision mit Carl Landry ohnehin noch nicht voll belastbar.

Die Überlegenheit der Mavericks musste auch Nuggets-Coach George Karl anerkennen: "Dallas ist auf dem Weg, eine großartige Saison abzuliefern."

Nowitzki zur Stelle

In der Schlussphase sorgte der deutsche Nationalspieler dann aber für die Entscheidung.

Denver pirschte sich auf 96:101 heran, als Nowitzki seinen ersten Dreier des Spiels versenkte und den Erfolg unter Dach und Fach brachte.

"Wir haben hier seit einer sehr langen Zeit nicht mehr gewonnen - es waren drei Jahre. Deshalb ist es für uns ein großer Sieg", zeigte sich Nowitzki rundum zufrieden.

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