vergrößernverkleinern
Überragend bei den Clippers: Baron Davis (M.) und Chris Kaman (r.) © getty

Die Clippers gewinnen per "Buzzer-Beater" gegen die Celtics, LeBron James führt die Cavaliers zum Sieg. NBA-Roundup.

Von Tobias Schneider

München - Überraschende Pleite für die Celitcs, grandioser Auftritt von Chris Kaman und den L.A. Clippers:

Bei den Clippers führte Boston Sekunden vor Schluss mit 90:87 - vergeigte dann aber noch den sicher geglaubten Sieg.

Erst traf Rasual Butler zum 90:90-Ausgleich, dann vergab Rajon Rondo (20 Punkte), bester Akteur bei den Celitcs an diesem Abend, zwei Freiwürfe.

So kam, was kommen musste: Per "Buzzer-Beater" knockte Baron Davis die Celtics aus - 92:90 für den Underdog aus Kalifornien. (DATENCENTER: Tabelle und Ergebnisse)

27 Punkte von Kaman

Der Matchwinner gab sich nach der Partie betont locker - und selbstbewusst. "Ich bin es gewohnt, diese Schüsse zu nehmen und zu versenken", sagte Davis mit einem breiten Lächeln.

Bei diesem spektakulären Finish ging beinahe der Gala-Autritt von Chris Kaman unter.

Der deutsche Nationalspieler erwischte einen perfekt aufgelegten Tag, erzielte 27 Punkte und fischte auch noch zwölf Rebounds.

Celtics-Serie endet

Boston, das zuvor acht Auswärtspartien erfolgreich gestaltete, hatte den Ausfall von Paul Pierce zu verkraften. Die Clippers vermissten ihren etatmäßigen Center Marcus Camby.

Rondo war mit 20 Punkten erfolgreichster Schütze der Celtics, der angeschlagene Kevin Garnett kam auf zwölf Punkte (acht Rebounds).

Cleveland Cavaliers - Houston Rockets 108:83

Die Cleveland Cavaliers bleiben in der Central Division das Maß aller Dinge. Gegen die Houston Rockets feierte der Champion einen am Ende klaren 108:83-Erfolg.

Den Grundstein zum Sieg legten die Cavs, bei den LeBron James mit 29 Punkten abermals alle überstrahlte, im dritten Viertel (32:15).

Der Erfolg bedeutete zugleich den zehnten Heimsieg in Serie für Cleveland. Für die Niederlage machte Adelman auch den Spielplan der NBA verantwortlich, schließlich war es für die Cavs das erste Heimspiel nach einem langen Trip an die Westküste:

"T-Mac" fehlt weiterhin

"Die Jungs waren platt, am Ende ging uns die Energie aus. Dies zeigt ja, wie kreativ die NBA ihren Spielplan gestaltet", konnte sich Adelman einen Seitenhieb nicht verkneifen.

Bei Houston fehlte zudem Tracy McGrady. Die Zukunft des Superstars, der nach einem Disput mit Coach Rick Adelman nach Hause geschickt wurde, ist nach wie vor offen. (Zoff in Houston: "T-Mac" macht den Abflug)

Kommende Woche soll es klärende Gespräche mit den Klub-Bossen geben. McGrady, nach einer langwierigen Knieverletzung nur mit Kurzzeiteinsätzen ausgestattet, hatte sich öffentlich mit dem Coach angelegt und mehr Einsatzzeiten gefordert.

New York Knicks - San Antonio Spurs 88:95

Am Ende setzte sich die Erfahrung der Gäste aus San Antonio durch. Lange Zeit konnten die New York Knicks das Match offen gestalten.

In der Schlussphase waren es aber die gestandenen Tony Parker und Manu Ginobili, die mit ihren Punkten den Spurs doch noch den Sieg sicherten.

Zwar hatten die Knicks in David Lee (28 Punkten) den erfolgreichsten Korbjägern in ihren Reihen, Parker (22 Punkte) und Ginobili (17 Punkte) machten im letzten Viertel aber den Unterschied aus.

Die Spurs feierten den achten Sieg aus den vergangenen zehn Spielen und sind in der Soutwest Division auf Rang zwei hinter den Mavs.

Zum Forum - hier mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel