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Aaron Brooks (M.) wurde 2007 in der ersten Runde von den Houston Rockets verpflichtet © getty

Die Rockets verderben den Mavericks einen erfolgreichen Jahresausklang. Nowitzki erwischt keinen guten Tag. Brooks dagegen schon.

Von Matthias Fiedler

Houston/München - Es war kein erfolgreicher Jahresabschluss für die Dallas Mavericks.

Das Team um Superstar Dirk Nowitzki wollte am Silvestertag eigentlich höher schießen als die Houston Rockets, musste sich bei den Raketen aber mit 94:97 geschlagen geben.

Damit glichen die Rockets im direkten Vergleich der Saison auf 2:2 aus.

Während Dallas im November beide Partien für sich entscheiden konnte, behielt Houston in den zwei Aufeinandertreffen im Dezember jeweils die Oberhand. (DATENCENTER: Tabelle und Ergebnisse)

Carlisle unzufrieden

"Glücklicherweise konnten wir die vergangenen beiden Spiele für uns entscheiden und so das Jahr mit einem Sieg beenden", bemerkte Luis Scola zufrieden.

Mavs-Coach Rick Carlisle dagegen war alles andere als glücklich mit dem Auftritt seines Teams:

"Wir haben vor allem das erste Viertel verschlafen. Houston hat sofort losgelegt wie die Feuerwehr und uns vor allem mit ein paar Dreiern das Leben schwer gemacht. Gegen ein Team wie die Rockets ist so etwas tödlich."

Nowitzki mit Foulproblemen

Dirk Nowitzki erwischte gegen die Raketen keinen guten Tag, erzielte nur elf Punkte und geriet schon in der ersten Hälfte frühzeitig in Foulprobleme. (STATISTIK: Der Sport1.de-Nowitzki-Watch)

Sein Teamkollege Jason Kidd (14 Punkte, fünf Assists) hatte in der letzten Sekunde von der Dreierlinie sogar noch die Möglichkeit auszugleichen, scheiterte aber am Ring.

Kidd vergibt Ausgleich

"Ich hatte einen guten Blick auf den Korb, habe allerdings etwas zu hektisch agiert. Wir müssen die Leistung der Rockets neidlos anerkennen. Sie haben gut gespielt. Wir hatten unsere Möglichkeiten, haben sie aber nicht genutzt", erklärte Kidd.

Houston hingegen nutzte vor allem die Foulprobleme Nowitzkis, um bis zur Halbzeit auf 56:47 davonzuziehen.

Brooks bester Scorer

Nach einem Dreier von Shane Battier (11 Punkte, acht Rebounds) zum 92:89, legte Aaron Brooks 1:35 Minute vor Schluss noch einen drauf zum vorentscheidenden 95:89.

Brooks markierte insgesamt 30 Punkte, gab vier Assists und war damit bester Mann auf dem Platz.

"Wir haben in der Verteidigung einen guten Job gemacht. In der Offensive lief es bei mir einfach. Wenn ich die Chance zu werfen habe, dann nutze ich sie einfach", resümierte der 24-Jährige.

"Letztes Wort noch nicht gesprochen"

Neben Brooks verbuchte Reservist Carl Landry 15 Punkte. Kyle Lowry war mit 12 Zählern erfolgreich, Luis Scola ebenfalls.

Bei den Mavericks war Jason Terry mit 20 Punkten der erfolgreichste Akteur. Shawn Marion und Josh Howard steuerten jeweils 16 Punkte bei.

"Wir sind schon immer harte Rivalen gewesen. Die Spiele gegen die Rockets waren noch nie leicht. Noch ist in diesem Duell nicht das letzte Wort gesprochen. Und wer weiß, vielleicht sehen wir sie ja in den Playoffs wieder", blickte Terry bereits auf die nächsten Aufeinandertreffen voraus.

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