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Gilbert Arenas bestritt letzte Saison aufgrund einer Knieverletzung nur zwei Spiele © getty

Der Point Guard der Washington Wizards bezichtigt eine New Yorker Zeitung der Lüge und droht mit einer Klage.

Washington - Basketballprofi Gilbert Arenas setzt sich gegen einen Bericht über "Pistolengefuchtel" im Umkleideraum zur Wehr und erwägt offenbar eine Klage gegen eine New Yorker Boulevard-Zeitung.

Die Tageszeitung "New York Post" hatte vermeldet, der Guard der Washington Wizards und Teamkollege Javaris Crittenton hätten sich bei einer Auseinandersetzung an Heiligabend in der Umkleidekabine des NBA-Klubs gegenseitig mit Waffen bedroht.

"Das entspricht nicht der Wahrheit", erklärte Arenas, in dessen Spind nach Angaben der NBA am 25. Dezember eine Pistole gefunden wurde.

Streit wegen Spielschulden?

Nach dem Zeitungsbericht, der sich auf eine anonyme Quelle aus Sicherheitskreisen stützt, habe es am 24. Dezember zwischen den beiden Spielern einen Streit über Spielschulden gegeben.

Daraufhin soll der dreimalige All-Star Arenas seine Waffe gezogen und auf Crittenton gezielt haben, der ebenfalls eine Pistole gezogen haben soll (DATENCENTER: Tabelle und Ergebnisse).

Wizards beziehen Stellung

Als Reaktion auf die neuesten Entwicklungen im "Fall Arenas" veröffentlichte sein Klub am Freitag ein Statement. "Die Washington Wizards nehmen die Situation und die andauernden Ermittlungen sehr ernst. Wir werden weiter mit den Behörden und der NBA kooperieren", heißt es in der Stellungnahme.

Die Polizei hatte wegen des Waffenfundes Untersuchungen eingeleitet.

Waffe im Spind

Die NBA erlaubt Spielern grundsätzlich den Besitz von Waffen, diese dürfen aber nicht auf dem Vereinsgelände gelagert oder bei Vereinsaktivitäten mitgeführt werden.

Arenas erklärte, er habe die Pistole kurz nach der Geburt seiner Tochter Anfang Dezember zur Sicherheit in seinen Spind getan.

Eine Woche später habe er sie dem Team-Sicherheitsdienst gegeben. Der sollte sie der Polizei weiterreichen.

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