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LeBron James wurde 2003 zum Rookie of the Year gewählt © getty

Gegen das Eastern-Conference-Schlusslicht tut sich Cleveland aber lange schwer. Boston beendet gegen die Raptors zwei Serien.

Von Sebastian Aigner

München ? Die Cleveland Cavaliers um ihre beiden NBA-Superstars LeBron James und Shaquille O'Neal haben ihre Siegesserie auf nun sieben Erfolge hintereinander ausgebaut.

Beim 94:86 bei den New Jersey Nets taten sich die Cavaliers allerdings lange Zeit schwer. (DATENCENTER: Tabelle und Ergebnisse)

Gegen das schlechteste Team der Eastern Conference lag Cleveland vier Minuten vor Schluss nur mit vier Punkten vorne.

Erste Hälfte ausgeglichen

New Jersey zeigte gegen das Top-Team der Eastern Conference besonders im ersten Abschnitt eine couragierte Leistung. Die Nets erwischten einen perfekten Start und gingen mit einer 26:19-Führung in das zweite Viertel.

James mit Steigerung

Doch dann drehten die Cavaliers allmählich auf:

Besonders LeBron James, der wegen einer Verspätung des zweiten Mannschafts-Buses nicht viel Zeit zum Aufwärmen hatte, steigerte sich in Abschnitt zwei.

James steuerte zehn Punkte bei, und die Cavs gingen mit einem knappen 44:43 in die Halbzeit-Pause.

Entscheidung durch zwei Dreier

Auch dank eines ebenfalls sehr gut aufgelegten Anderson Varejao gaben die Cavaliers die Führung bis zum Ende nicht mehr aus der Hand.

Zwei Dreier drei Minuten vor Schluss durch Daniel Gibson und LeBron James entschieden das Spiel zu Gunsten der Cavs.

Nets-Coach Kiki Vandeweghe zeigte sich hinterher als fairer Verlierer: "Wir haben sehr aggressiv gespielt. Aber Cleveland hat gezeigt, warum sie momentan den besten Basketball der Liga spielen."

James Top-Scorer

LeBron James war mit 28 Punkten und neun Rebounds einmal mehr Top-Scorer der Cavaliers.

Cavs-Defensivspieler Varejao gelang mit 15 Punkten und 12 Rebounds ein Double-Double.

Bei den Nets avancierte Devin Harris mit 22 Punkten und fünf Rebounds zum besten Scorer.

Sport1.de hat weitere Spiele aus der NBA zusammengefasst.

Chicago Bulls ? Orlando Magic 101:93

Derrick Rose bescherte den Bulls mit einer starken Leistung den vierten Sieg in Serie.

Mit 30 Punkten und sechs Rebounds war Rose Top-Scorer seines Teams, dem er nach dieser Leistung noch Einiges zutraut: "Wenn wir so weiterspielen, können wir noch viel erreichen."

Auch Rookie Taj Gibson zeigte mit einem Double-Double von 10 Punkten und 12 Rebounds eine starke Leistung.

Matt Barnes' Saison-Bestleistung von 23 Punkten war für Orlando Magic zu wenig

Kurz vor Schluss vergab er einen Dreier-Versuch, wodurch Chicago endgültig auf die Siegerstraße gelangte.

Boston Celtics ? Toronto Raptors 103:96

Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge haben die Boston Celtics in die Erfolgsspur zurückgefunden.

Die vom Verletzungspech geplagten Celtics gewannen ohne ihre Stars Kevin Garnett und Paul Pierce 103:96 gegen die zuvor fünf Mal siegreichen Toronto Raptors.

Boston ist nun mit 24 Siegen bei 8 Niederlagen zweitbestes Team der Eastern Conference hinter Cleveland.

Ray Allen war mit 23 Punkten und 2 Rebounds Top-Scorer der Celtics.

Rasheed Wallace trug mit 16 Punkten ebenfalls maßgeblich zu Bostons Erfolg bei.

Für die Raptors war Chris Bosh mit 25 Punkten und 9 Rebounds bester Scorer.

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