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Dirk Nowitzki (l.) erzielte in den letzten drei Partien mindestens 22 Punkte © getty

Zwei Tage nach der Klatsche gegen die Lakers schlägt Dallas zurück. Nowitzki zeigt ein gute Vorstellung gegen die Pistons.

Von Nikolai Kube

München/Dallas - Es war ein hartes Stück Arbeit.

Dennoch: Die Dallas Mavericks haben zwei Tage nach der bitteren Klatsche gegen die Los Angeles Lakers zurückgeschlagen.

Dirk Nowitzki (STATISTIK: Der Sport1.de-Nowitzki-Watch) und Co. besiegten die Detroit Pistons in der heimischen American Airlines Arena knapp mit 98:93.

Für die Pistons war es die zehnte Niederlage in Folge (DATENCENTER: Tabelle und Ergebnisse) .

Terry bester Mavs-Scorer

"Das war ein schmutziger Sieg", stellte Nowitzki fest.

Angeführt von einem starken Jason Terry, der mit 26 Punkten bester Scorer der Mavs war, entschied das Team aus Texas eine Partie für sich, die bis zum Schluss hart umkämpft war.

Anfangs hatte es den Anschein, als würden die Mavs genau dort weitermachen, wo sie gegen die Lakers aufgehört hatten.

Schwaches erstes Viertel

Die Gastgeber versenkten im ersten Viertel nur 29 Prozent ihrer Würfe und lagen zur Pause sogar mit acht Punkten zurück.

"Wir hatten keine Kraft", gestand Nowitzki ein und lobte seinen Teamkollegen: "Terry hat uns in der Offensive im Spiel gehalten. Er hat einen nach dem anderen versenkt."

Doch an der Seite von Terry drehte auch "Dirkules" in der zweiten Halbzeit auf und sorgte mit 14 Punkten im dritten Viertel dafür, dass die Mavericks mit einem 68:68 in den letzten Abschnitt gingen.

Stuckey vergibt Ausgleichschance

In diesen starteten sie furios: Mit einem 11:3-Lauf zogen sie den Pistons erstmal den Zahn.

Am Ende wurde es jedoch noch einmal eng:

Beim Stand von 96:93 verpasste Rodney Stuckey 7,9 Sekunden vor Schluss einen Dreier.

22 Punkte für Nowitzki

Durchatmen bei den Mavs, bei denen fünf Spieler zweistellig punkteten:

Neben Terry (26 Punkte) kam Nowitzki am Ende auf 22 Zähler und 12 Rebounds.

Auch Shawn Marion (18), Josh Howard (12) und Drew Godden (10) zeigten sich gegenüber dem Lakers-Spiel verbessert.

"So wie wir im dritten und vierten Viertel gespielt haben, müssen wir konstant auftreten", sagte Terry.

Pistons-Coach Kuester zufrieden

Pistons-Coach John Kuester war trotz der Niederlage zufrieden mit seinem Team, das seine längste Pleiten-Serie seit April 1994 erlebt:

"Ich war sehr beeindruckt. Meine Jungs haben alles gegeben", so Kuester.

Richard Hamilton, der mit 20 Punkten Bester auf Seiten der Gäste war, will den Grund für die Krise gefunden haben:

"Wir haben viele Verletzte. Aber deswegen gehen wir noch lange nicht aufeinander los", lobte der Guard den Teamzusammenhalt.

Mavs: Zweiter im Westen

Zweitbester Scorer der Pistons war Charlie Villanueva, der 17 Punkte von der Bank beisteuerte. Ben Wallace konnte nur am Brett überzeugen (12 Rebounds).

Die Mavericks, die nun 24 Siege und 11 Niederlagen auf dem Konto haben, bleiben durch den Sieg Zweiter in der Western Conference.

Detroit (11-22) ist Zwölfter im Osten und muss sich sputen, um nicht den Anschluss an die Playoff-Plätze zu verlieren.

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