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Ron Artest (r.) feierte sein Comeback nach überstandener Gehirnerschütterung © getty

Los Angeles setzt seine Siegesserie fort - und das trotz eines angeschlagenen Kobe Bryant. Denver kämpft die Warriors nieder.

Von Nikolai Kube

München/Los Angeles - Pau Gasol fehlte verletzt, Kobe Bryant lief mit Schmerzen an seiner Wurfhand auf.

Doch nichts kann die Los Angeles Lakers, die vor zwei Tagen die Dallas Mavericks demontierten, im Moment aufhalten.

Mit 88:79 triumphierte das Team von Coach Phil Jackson gegen die Houston Rockets (DATENCENTER: Tabelle und Ergebnisse).

Einen bärenstarken Abend erwischte Lamar Odom. Der Forward war von den Rockets zu keiner Zeit zu bändigen. Odom schrammte mit 17 Punkten, 19 Rebounds und neun Assists nur hauchdünn an einem Triple-Double vorbei.

"Das war ein Monster-Spiel von ihm", lobte Andrew Bynum seinen Teamkollegen.

Bynum bester Lakers-Scorer

Doch auch Bynums Leistung konnte sich sehen lassen.

Dem Center der Lakers gelangen 24 Punkte und acht Rebounds - elf davon im vierten Abschnitt.

"Ich war aggressiv, und es lief einfach gut für mich", zeigte sich Bynum auch mit seiner Leistung zufrieden.

Bryant mit Schmerzen

Da fiel es nicht so sehr ins Gewicht, dass Bryant auf Grund einer Verletzung am Finger nicht richtig heiß lief.

Der zweitbeste Scorer der NBA blieb mit 22 Punkten unter seinem Schnitt. "Mein Finger tat schrecklich weh", sagte der Guard.

Artest feiert sein Comeback

Wieder fit meldete sich hingegen Ron Artest. Dem Lakers-Foward, der zuletzt fünf Spiele wegen einer Gehirnerschütterung verpasste, gelang mit sieben Punkten ein durchschnittliches Comeback.

Die Rockets enttäuschten keineswegs. Trotz der Ausfälle von Yao Ming und Tracy McGrady schnupperten die Gäste im vierten Viertel am Ausgleich.

Doch in den entscheidenden Momenten legten die Lakers einen Gang zu.

Landry mit 19 Punkten

"Sie haben uns immer auf Distanz gehalten. Wir haben ihre Fehler nicht ausgenutzt", ärgerte sich Rockets-Point-Guard Aaron Brooks.

Carl Landry führte Houston mit 19 Punkten an. Brooks kam auf 18, Luis Scola auf 15 und Ex-Lakers-Spieler Trevor Ariza auf 12 Zähler.

Während Los Angeles die Western Conference mit 28 Siegen und sechs Niederlagen weiter souverän anführt, rangiert Houston (20:15) auf Platz sieben.

Sport1.de hat weitere Spiele aus der NBA zusammengefasst.

Denver Nuggets - Golden State Warriors 123:122

Was für ein Krimi in Denver: Dank zweier Freiwürfe von J.R. Smith 0,4 Sekunden vor Schluss siegten die Nuggets mit 123:122 gegen die Golden State Warriors.

Pechvogel der Partie war Warriors-Guard Monta Ellis, der Smith zuvor an der Dreierlinie gefoult hatte. "Ich dachte eigentlich nicht, dass die Schiris pfeifen würden. Aber ich bin ihnen sehr dankbar", sagte Smith.

Golden-State-Coach Don Nelson schob die Schuld jedoch nicht den Unparteiischen in die Schuhe.

"Wir haben mit der Schlusssirene verloren. Das ist bitter. Aber wir haben mit viel Herz gespielt", lobte Nelson sein Team.

Bei den siegreichen Nuggets war Kenyon Martin mit 27 Punkten bester Scorer. Die Gäste hatten in Corey Maggette (35 Punkte) ihren erfolgreichsten Mann.

Sacramento Kings - Phoenix Suns 109:113

Die Phoenix Suns haben ihren Auswärtsfluch besiegt.

Nach sieben Pleiten in Serie in fremder Halle gelang Steve Nash und Co. ein 113:109-Sieg im Westduell bei den Sacramento Kings. Stärkste Akteure auf Seiten der Suns waren Nash und Amare Stoudemire.

Der Point Guard steuerte 30 Punkte und 12 Assists zum Erfolg bei, der Forward versenkte acht seiner 14 Würfe aus dem Feld und markierte insgesamt 24 Zähler.

Wie schon in den vergangenen Auswärtsspielen verspielte Phoenix um ein Haar einen großen Vorsprung.

Mit 63:49 führten die Suns zur Pause, ehe Sacramento seine Aufholjagd startete. Zu einer Wende reichte es jedoch nicht mehr. "Wir müssen das abstellen und einen Weg finden, hohe Führungen zu behaupten", stellte Stoudemire fest.

Bei den Kings überzeugte Tyreke Evans mit 27 Punkten. Omri Casspi kam auf 24 Zähler.

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