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Dirk Nowitzki (r.) konnte trotz guter Leistung die Niederlage nicht verhindern © getty

Dallas verliert nach einer schwachen Leistung gegen Utah. Coach Carlisle will Verletzungspech nicht als Ausrede gelten lassen.

Von Sebastian Aigner

Dallas/München - Die Dallas Mavericks erleben in der NBA zurzeit eine Achterbahnfahrt.

Nach starken Auftritten und spektakulären Siegen folgen zumeist Niederlagen.

So auch diesmal gegen die Utah Jazz. Einen Tag nach dem Erfolg bei den San Antonio Spurs haben die Mavs gegen Utah ihr Heimspiel deutlich mit 93:111 verloren.

Das Team um Dirk Nowitzki konnte das Kunststück aus der vorigen Begegnung zwischen den beiden Teams nicht wiederholen.(STATISTIK: Der Sport1.de-Nowitzki-Watch)

Am 3. November letzten Jahres drehten die Mavs im letzten Viertel noch einen 16-Punkte-Rückstand, Nowitzki erzielte 29 seiner 40 Punkte im Schlussabschnitt. (DATENCENTER: Tabelle und Ergebnisse)

Erinnerungen an damals

Genau das wollte Utah diesmal verhindern.

"Sobald das dritte Viertel vorbei war, sagten wir uns 'Denkt daran, was beim letzten Mal passiert ist'", beschrieb Carlos Boozer die Marschroute seines Teams: "Dieses Mal haben wir über die ganze Distanz hervorragend gespielt und die Führung nicht mehr aus der Hand gegeben."

Das Team aus Salt Lake City entschied die ersten drei Viertel für sich, verbuchte in der Zone 16 Punkte mehr als Dallas und war viel treffsicherer (53,2 gegenüber 41,2 Prozent aus dem Feld).

Utah souverän

Die Jazz legten beim Stand von 18:18 im ersten Viertel eine 18:4-Serie hin und gingen mit einer 50:40-Führung in die Halbzeit.

Das dritte Viertel begannen die Mannen von Coach Jerry Sloan mit einem 20:8-Lauf und gewannen es 33:22. Sechs Sekunden vor Ende des Abschnitts traf Point Guard Deron Williams zwei Freiwürfe zur höchsten Jazz-Führung - 83:59.

Im Schlussabschnitt machte as Team aus Salt Lake City weiter Druck, der Vorsprung betrug während der letzten 21 Minuten nie weniger als 13 Punkte.

Nowitzki bester Scorer

Nowitzki zeigte zwar einmal mehr eine starke Leistung: Dem Franken gelangen 29 Punkte und acht Rebounds, außerdem verwandelte er all seine elf Freiwürfe.

Allerdings erzielte der achtmalige All-Star im letzten Viertel nur einen Korb aus dem Feld, so dass Boozer zufrieden feststellte: "Wir haben ihn heute gut beschäftigt. Wir haben ihn arbeiten lassen."

Dallas-Coach Rick Carlisle ließ in der Nachbetrachtung des Spiels die beiden Ausfälle von Josh Howard und Drew Gooden nicht als Entschuldigung für das schlechte Spiel der Mavs gelten: "Die Ausfälle schmerzen natürlich, aber wir müssen mit den Spielern gewinnen, die wir zur Verfügung haben. Da gibt es keine Ausreden."

Drei Mavs zweistellig

Für Dallas gelangen Jason Kidd, der bei vier von fünf Dreierversuchen traf, 19 Punkte und Jason Terry 16 Punkte.

Center Erick Dampier holte sich in seinem zweiten Spiel nach der Verletzungspause starke 13 Rebounds.

Bei den Jazz avancierte Rekonvaleszent Deron Williams nach zwei Spielen Pause mit 20 Punkten zum Topscorer und verteilte zudem neun Rebounds. Der Aschaffenburger Carlos Boozer steuerte 15 Punkte und sieben Rebounds zum Sieg der Gäste bei.

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