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Rajon Rondo wurde 2008 mit den Boston Celtics Meister in der NBA © getty

Rajon Rondo besiegt das heimstarke Toronto quasi im Alleingang. Los Angeles und Chris Kaman feiern weiter Erfolge.

Von Sebastian Aigner

Toronto/München - Im Spitzenduell der Atlantic Division zwischen den Boston Celtics und den Toronto Raptors hat Bostons Point Guard Rajon Rondo wesentlich dazu beigetragen,dass die Serie der Raptors von sechs Heimsiegen gerissen ist. 114:107 stand es am Ende für die Celtics.

Rondo erreichte mit 22 Punkten, 13 Assists und 10 Rebounds das dritte Triple-Double seiner Karriere.

Coach Doc Rivers lobte Rondo in den höchsten Tönen:

"Er ist unsere Energiequelle, er ist extrem wichtig für die Mannschaft." (DATENCENTER: Tabelle und Ergebnisse)

Celtics mit stürmischem Beginn

Dem Gelobten war der Sieg seines Teams viel wichtiger:

"Es ist schön einen Triple-Double zu schaffen, aber das wichtigste ist, dass wir gewonnen haben."

Mit Rondos Hilfe legte Boston los wie die Feuerwehr, nach 90 Sekunden lagen die Celtics bereits mit 10:0 in Führung.

Zwei Korbleger und zwei Dreier, alle nach Assists von Rondo, überraschten die Raptors komplett:

"Die haben Körbe geworfen sobald dass Spiel begonnen hatte", staunte der verdutzte Raptors-Guard Jarrett Jack.

Enges Schlussviertel

Die Celtics gaben die Führung während des gesamten Spiels nicht mehr ab, im letzten Viertel wurde es aber noch einmal eng.

Eine Minute und 46 Sekunden vor Schluss war der Vorsprung der Gäste auf vier Punkte zusammengeschmolzen.

Zwei verwandelte Freiwürfe von Paul Pierce und ein Turnover der Raptors, den erneut Pierce zu Punkten nutzte, brachten die Entscheidung.

"Wir haben am Ende zu sehr auf Zeit gespielt, die Raptors wären beinahe ins Spiel zurückgekommen", kritisierte Rivers das letzte Viertel seiner Mannschaft.

Fünf Celtics zweistellig

Neben "Energizer" Rondo kamen noch vier weitere Spieler der Celtics auf eine zweistellige Punktausbeute:

Topscorer war Rasheed Wallace mit 29 Punkten, Ray Allen, Paul Pierce und Kendrick Perkins kamen auf je 16 Zähler.

Für Toronto gelang Chris Bosh mit 31 Punkten und 13 Rebounds ein Double-Double.

Für Bosh war es das achte Spiel mit mehr als 30 Punkten und mehr als 10 Rebounds, Bestwert der Liga.

Sport1.de hat weiter Spiele aus der NBA zuammengefasst:

Los Angeles Clippers ? Miami Heat 94:84

Dank der großartig aufgelegten Chris Kaman und Baron Davis haben die Los Angeles Clippers ihr viertes Spiel in Serie gewonnen.

Kaman und Davis legten beim 94:84 mit jeweils einem Double-Double den Grundstein zum Erfolg.

Der deutsche Nationalspieler erzielte 22 Punkte und 14 Rebounds, Davis steuerte 11 Punkte und 14 Assists zum Erfolg der Clippers bei.

Topscorer bei Miami Heat war Dwyane Wade mit 24 Punkten.

Sieg nie gefährdet

Mitte des zweiten Abschnitts gingen die Clippers nach einer 15:2-Serie mit 41:22 in Führung. Der Vorsprung geriet bis zum Ende der Partie nie in Gefahr.

Das Team von Coach Mike Dunleavy (17:18), rangiert in der Western Conference weiter auf Platz zwölf.

Auf dem letzten Playoff-Platz acht rangieren derzeit die Oklahoma City Thunder (20:16).

Davis traut seinem Team in Zukunft noch einiges zu:

"Wir entwickeln langsam die richtige Einstellung und die Identität, die wir brauchen. Wir vertrauen uns im Spiel und die Chemie stimmt einfach. Ich kann noch besser werden, und das Team kann sich auch noch steigern."

Portland Trail Blazers ? Cleveland Cavaliers 94:106

Superstar LeBron James hat die Portland Trail Blazers beim 106:94 fast im Alleingang besiegt.

41 Punkte und 10 Rebounds gelangen dem NBA-Superstar, zum fünften Mal erzielte James diese Saison 40 Punkte oder mehr in einem Spiel.

"Das wird nicht das letzte Mal sein", sagte James nach der Begegnung: "Ich wollte einfach aggressiv spielen. So muss man einfach auftreten um auswärts zu gewinnen, und darauf war ich total fokussiert."

Shaquille O'Neal gelang ebenfalls ein Double-Double mit 11 Punkten und 11 Rebounds.

Bei den Portland Trail Blazers konnte auch Topscorer Brandon Roy mit 34 Punkten die Niederlage der Trail Blazers nicht verhindern.

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