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Carmelo Anthony (m.) spielt seit 2003 in der NBA für die Denver Nuggets © getty

Denver besiegt Orlando und überrascht Howard. San Antonio siegt nach Overtime, ein Youngster bewirbt sich als Tim Duncans Erbe.

Von Sebastian Aigner

Denver/München ? Die Denver Nuggets haben ihre Heimstärke erneut unter Beweis gestellt und zu Hause das vierte NBA-Spiel in Folge gewonnen.

Nach dem 115:97 (50:53) im Topspiel gegen den Tabellendritten im Osten Orlando Magic schwärmte Nuggets-Coach George Carl: "Wenn ich mir das Zusammenspiel unserer Abwehr mit der Offensive anschaue, würde ich sagen, dass war unser bestes Spiel der Saison."

Weniger zufrieden dürfte Magics Star-Center Dwight Howard gewesen sein. "Superman" wurde von den Nuggets komplett abgemeldet und lieferte mit nur acht Punkten eine der schlechtesten Saisonleistungen ab. (DATENCENTER: Tabelle und Ergebnisse)

Endspurt zum Sieg

Denvers Carmelo Anthony brachte die gute Leistung der Nuggets-Defensive auf den Punkt: "Unsere großen, athletischen Jungs haben heute einen super Job gemacht. Jeder, den wir heute auf ihn angesetzt haben, hatte eine neue Überraschung für ihn."

Zunächst sah es für Orlando noch gut aus, das Team von Coach Stan Van Gundy führte im zweiten Viertel 32:26.

Doch den ersatzgeschwächten Magic, die weiterhin auf ihren Topscorer Vince Carter verzichten mussten, gingen im dritten Viertel die Puste aus.

Entscheidung im dritten Viertel

Mit einer 12:0-Serie starteten die Nuggets in den dritten Abschnitt und entschieden diesen mit 35:19 für sich.

Die 85:72-Führung zu Beginn des vierten Viertels reichte für einen ungefährdeten Erfolg der Gastgeber: "In der zweiten Hälfte wurden wir total dominiert, ich bin sehr enttäuscht", sagte Van Gundy.

Anthony Denvers Bester

Carmelo Anthony erzielte 27 Punkte, verbuchte außerdem fünf Assists. Sechs weitere Nuggets-Spieler erreichten eine zweistellige Punktausbeute.

Matt Barnes war mit 28 Punkten bester Scorer für Orlando.

Denver (25:14) bleibt in der Western Conference knapp hinter San Antonio auf Rang vier.

Orlando (26:13) ist in der Eastern Conference weiter auf Platz drei, Atlanta hat aber bei einem Spiel weniger genauso viele Niederlagen.

Sport1.de hat weitere Spiele aus der NBA zusammengefasst:

Oklahoma City Thunder - San Antonio Spurs 108:109 n.V.

Durch einen Sieg in der Verlängerung rücken die Spurs den Dallas Mavericks immer näher, liegen jetzt noch minimal hinter den Rivalen aus Texas.

Matchwinner für die Spurs war Richard Jefferson, der in der Verlängerung den entscheidenden Korb warf.

Topscorer aber war DeJuan Blair, der anstelle von Tim Duncan von Beginn an ran durfte, mit einer persönlichen Bestleistung.

Dem 20-Jährigen gelang ein Double-Double, 28 Punkte und 21 Rebounds standen am Ende für den Power Forward zu Buche:

"Ich wollte heute zeigen was ich kann. Ich hatte nur zwei Rebounds die letzten drei, vier Spiele, für heute hatte ich mir viel vorgenommen", war Blair über seine Leistung glücklich.

Bei den glücklosen Thunder gelang Russell Westbrook ein Double-Double mit 25 Punkten und 13 Assists.

Houston Rockets - Minnesota Timberwolves 120:114 n.V.

In einem kuriosen Spiel fiel die Entscheidung in Houston erst nach der dritten Verlängerung.

"Das war ein wahnsinniges Spiel, ich bin einfach nur glücklich dass wir nach drei Stunden als Sieger da rausgegangen sind", kommentierte Rockets-Center Chuck Hayes die Begegnung.

Timberwolves-Center Al Jefferson stellte mit 26 Punkten und 26 Rebounds einen Klubrekord auf. In der Geschichte der T'wolves war es das erste Spiel, das erst nach drei Verlängerungen entschieden wurde.

Rockets-Point-Guard Aaron Brooks erzielte mit 43 Punkten eine persönliche Bestmarke, auch seine Teamkollegen Trevor Ariza (19), Carl Landry (16), Shane Battier (14), Luis Scola (12) und Chuck Hayes punkteten doppelstellig.

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