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In dieser Saison gelangen dem Shooting Guard der Atlanta Hawks im Schnitt 17,2 Punkte pro Spiel © getty

Die Hawks besiegen Phoenix mit der Sirene. Die Lakers demütigen den Stadtrivalen. Ein Franzose trumpft gegen die Spurs auf.

Von Olaf Mehlhose

München ? Durch einen Drei-Punke-Wurf von Jamal Crawford haben die Atlanta Hawks die Phoenix Suns in letzter Sekunde mit 102:101 (50:55) besiegt.

Eigentlich wollte sich Atlanta mit zwei Punkten in die Verlängerung retten. Der Plan ging schief ? doch das Resultat war noch besser: Crawford, erst im Sommer per Trade aus Golden State gekommen, versenkte einen Dreier aus achteinhalb Metern Entfernung zum viel umjubelten Sieg.

Dabei hatten die Suns schon wie die sicheren Sieger ausgesehen. Zehn Sekunden vor der Schlusssirene verwandelte Steve Nash zwei Freiwürfe zur 100:96 Führung.(DATENCENTER: Tabelle und Ergebnisse)

Atlanta gibt sich nicht geschlagen

Doch Atlanta gab sich nicht geschlagen. Nachdem Josh Smith seinen zweiten Freiwurf verworfen hatte, ergatterte Crawford den Rebound und verkürzte auf 99:100. Amare Stoudemire wurde schnell gefoult und vergab einen seiner Freiwürfe.

Die Hawks nahmen drei Sekunden vor Schluss eine Auszeit, dann passte Mike Bibby den Einwurf zu Crawford. Der versenkte den fast unmöglichen Wurf über den ausgestreckten Arm von Jared Dudley.

Topscorer beim NBA-Champion von 1958 war Center Al Horford mit 24 Punkten. Außerdem gelangen dem 23-Jährigen noch neun Rebounds. Crawford steuerte 21 Punkte und vier Assists bei.

Bei den Suns glänzte Amare Stoudemire (28 Punkte, 14 Rebounds). Auch Steve Nash gelang ein Double-Double (12 Punkte, 11 Assists).

Sport1.de hat weitere Spiele aus der NBA zusammengefasst:

Los Angeles Lakers ? Los Angeles Clippers 126:86

Angeführt von Topscorer Kobe Bryant (30 Punkte) haben die Lakers den Stadtrivalen aus Los Angeles mit 126:86 (53:50) gedemütigt. Damit revanchierte sich der 15-malige Meister für die Niederlage, die er vor neun Tagen bei den Clippers erlitten hatte. (Bryant verdirbt Nowitzkis große Party)

Den Grundstein für den Sieg legten die Lakers im dritten Viertel, in dem sie mehr als doppelt so viele Punkte erzielten wie der Gegner (36:17). Mit den 73 Punkten, die ihnen in der zweiten Spielhälfte gelangen, stellten sie zudem noch eine Saison-Bestleistung auf.

Neben Bryant wusste beim Vorjahres-Champion noch Andrew Bynum (20 Punkte / 7 Rebounds) zu gefallen. Außerdem kehrte Pau Gasol (20 / 6) nach sechs Spielen Verletzungspause ins Team zurück.

Ohne ihren besten Punktesammler Chris Kaman haben die Clippers jetzt schon das dritte Spiel in Folge verloren.

Charlotte Bobcats ? San Antonio Spurs 92:76

Die San Antonio Spurs mussten eine bittere Niederlage bei den Charlotte Bobcats hinnehmen. Der Mavericks-Konkurrent im Kampf um den Titel der Southwest Division unterlag in Charlotte mit 76:92 (42:38).

Die Bobcats hatten es vor allem dem Franzosen Boris Diaw zu verdanken, dass sie den sechsten Heimsieg nacheinander einfuhren. Dem Forward gelangen 26 Punkte und elf Rebounds. Hinzu kamen noch 21 Punkte, fünf Blocks und vier Steals von Gerald Wallace.

Bei den Spurs war DeJuan Blair mit elf Punkten bester Punktesammler. Superstar Tim Duncan kam auf zehn Punkte und neun Rebounds.

"Sie waren schnell", sagte der Power Forward nach dem Spiel. "Sie haben aggressiv verteidigt und uns damit unter Druck gesetzt." Mit einer Bilanz von 24 Siegen und 14 Niederlagen ist San Antonio derzeit das viertbeste Team im Westen - dicht hinter Dallas (26-13) und Denver (25-14).

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