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Antoine Wright kommt bisher in seiner NBA-Karriere auf 4,4 Punkte im Schnitt © getty

Die Mavericks halten Antoine Wright und holen zwei Akteure aus Europa. Das erste Ziel ist nach einer Abfuhr von den L.A. Clippers schon verfehlt.

München - Das Auftaktspiel der Sommerliga verloren, aber den Kader beinahe komplettiert.

Mit Antoine Wright, Keith McLeod und James Singleton haben die Dallas Mavericks am Freitag drei Spieler unter Vertrag genommen. Nur noch ein Platz im 15er-Kader für die kommende Saison ist offen

Small Forward Singleton war mit 13 Punkten Topscorer der Mavs bei der herben 69:86 (28:45)-Pleite gegen die Los Angeles Clippers in Las Vegas.

Das von Head Coach Rick Carlisle ausgegebene Ziel, in den elf Sommerliga-Spielen ungeschlagen zu bleiben, ist somit bereits hinfällig.

"Kurz vor seinem Zenit"

Wright musste in der Glücksspiel-Stadt nicht auflaufen, um sich einen Anschlussvertrag über zwei Jahre und geschätzte vier Millionen Dollar zu verdienen.

"Antoine ist ein guter, junger Spieler, der kurz vor seinem Zenit steht", sagte Donnie Nelson, Präsident der Basketball-Geschäfte bei den Mavericks.

Der vielseitige Wright (24) kam im Februar zusammen mit Jason Kidd aus New Jersey. In Dallas spielte er jedoch nicht mal halb so lang pro Spiel wie bei den Nets und erzielte durchschnittlich nicht mehr 7,3, sondern nur noch 3,5 Punkte.

Minimales Gehalt

McLeod (28) spielte in der Vorsaison in Italien, doch Carlisle schätzt den Spielmacher aus gemeinsamen Tagen in Indiana.

Seine besten Tage hatte McLeod allerdings in Utah, wo er binnen zwei Spielzeiten in 79 Partien startete.

Er unterschrieb wie Singleton (26), der zuletzt in Spanien sein Geld verdiente, einen Einjahres-Vertrag für ein NBA-Minimum-Gehalt.

Zwei Champions wohl außen vor

Noch einen Kaderplatz unbesetzt zu halten, sei "keine schlechte Idee", wertet Nelson. "Wir sind von einigen Spielern unseres Sommerliga-Teams angetan."

Gezählt sein dürften daher die Tage von Point Guard Tyronn Lue, der mit den Los Angeles Lakers zwei Titel holte.

Auch für Devean George - wie Lue nicht in der Sommerliga am Ball - dürfte nach zwei Jahren in Dallas Schluss sein.

Der Forward, sogar dreimal Champion mit den Lakers, war durch das zwischenzeitliche Blockieren des Kidd-Trades bei den Fans in Ungnade gefallen. "Ich glaube, Deveans Weg führt wohl woanders hin", sagte sein Berater Mark Bartelstein dem "Star-Telegramm".

Michael Spandern

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