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Stephon Marbury gewann 2004 in Athen Olympia-Bronze mit den USA © getty

Der einstige NBA-All-Star geht ab sofort im Reich der Mitte auf Korbjagd. Er hat dabei vor allem Geschäftsinteressen im Blick.

Von Martin Hoffmann

München - Eigentlich hatte Stephon Marbury angekündigt, ein Jahr Auszeit vom Basketball zu nehmen.

Er wollte sich geschäftlichen Unternehmungen widmen, hatte der ehemalige All-Star erklärt.

Nun hat der streitbare "Starbury" einen Weg gefunden, Sport und Geschäft zu verknüpfen: Der 32-Jährige wechselt in die chinesische Profiliga - um dort den chinesischen Markt für sich zu erschließen.

Marbury hat sich den Shanxi Zhongyu Brave Dragons aus der Chinese Basketball Association angeschlossen.195013(DIASHOW: Die Bilder aus der NBA)

Die Marke soll wachsen

"Es ist wahr, ich werde nach China gehen", bestätigte er via "Twitter" entsprechende Medienberichte.

Und zugleich stellte er klar, was ihn ins Reich der Mitte zieht: "Ich bringe die Marke Starbury in ein neues Land, wo sie wachsen soll."

Unter besagtem Label vermarktet Marbury Sportschuhe und andere Kleidungsstücke - die er nun im asiatischen Markt an den Mann bringen will.

Laut Wang Xingjiang, Klubchef von Shanxi, soll Marburys Gehalt deshalb auch recht niedrig sein.

Durch Querelen ruinierter Ruf

In seinem eigentlichen Geschäftsbereich war es um den Markenwert von "Starbury" zuletzt weniger gut bestellt.

Der einstige Multi-Millionen-Dollar-Verdiener hat sich seinen Ruf bei den New York Knicks durch diverse Querelen mit seinen Coaches ruiniert.

2009 war er nach Auflösung seines Vertrags zu den Boston Celtics gewechselt, wo er aber nur selten zum Zuge gekommen war.

Das Angebot, zu minimalen Bezügen noch ein Jahr in Boston zu bleiben, hatte Marbury abgelehnt und war damit ohne Klub.

Sport1.de hat weitere Kurzmeldungen aus der NBA zusammengefasst.

James lässt Slamdunk-Wettbewerb sausen

"King James" verzichtet auf den Kampf um die Slamdunk-Krone.

Clevelands Superstar LeBron James hatte vor einem Jahr zwar angekündigt, 2010 am Slamdunk-Wettbewerb im Rahmen des All-Star-Wochenendes teilzunehmen.

Auf der nun veröffentlichten Teilnehmerliste fehlt sein Name jedoch - warum, ist unklar.

Wieder mit von der Partie ist am 13. Februar in Dallas dafür Titelverteidiger Nate Robinson von den New York Knicks. Auch Charlottes Gerald Wallace und Shannon Brown von den L.A. Lakers haben ihren Startplatz sicher.

Kurios dabei: Robinson wollte eigentlich nicht mehr mitmachen, sagte der NBA aber unter dem Eindruck zu, dass seine Teilnahme als Titelverteidiger verpflichtend ist.

Eine solche Verpflichtung gibt es aber nicht.

Dalembert hilft Haiti-Opfern

Samuel Dalembert hilft den Erdbeben-Opfern in seinem Heimatland Haiti.

Der Center ließ sich vom Dienstagstraining der Philadelphia 76ers befreien, um mit der Hilfsorganisation MediShare auf die Karibikinsel reisen.

Am Freitag wird Dalembert zudem 100.000 Dollar an UNICEF spenden und vor dem Spiel gegen die Dallas Mavericks am Freitag einen Aufruf an die Fans richten.

Dalembert wird die Summe verdoppeln, die die Zuschauer des Spiels spenden.

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