Das Timing für Dirk Nowitzkis erstmalige Wahl zum Starter im All-Star Game wäre 2010 perfekt gewesen - und verdient.

Es hätte schon gut gepasst. Das 59. All-Star Game der NBA in Dallas auf ganz großer Bühne vor 100.000 Zuschauern im neuen Football-Stadion der Dallas Cowboys.

Doch quasi auf der Ziellinie wurde Dirk Nowitzki bei der Wahl der Fans von Tim Duncan bei den Forwards im Westen abgefangen.

Als die NBA am 7. Januar das letzte Zwischenergebnis bekannt gegeben hatte, da sah es noch so aus, als ob Nowitzki beste Chancen haben würde, zum ersten Mal in seiner nunmehr auch schon fast zwölf Jahre dauernden NBA-Karriere in die Starting Five der Western Conference gewählt zu werden.

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Es wäre der endgültige Ritterschlag für den deutschen Superstar der Dallas Mavericks gewesen, nachdem er in den Jahren zuvor acht Mal in Folge stets den "Umweg" über die Coaches-Nominierung für die Ersatzspieler nehmen musste.

Einzige Ausnahme: 2007 durfte Nowitzki zwar dank der Verletzung von Yao Ming als Starter ran, doch er wurde auch da eben nicht von den Fans in die Erste Fünf gewählt.

Dass er jetzt ausgerechnet bei seinem Heimspiel nicht als Starter aufläuft, ist wohl für seine Fans bitterer als für ihn selbst.

Denn dass er auf jeden Fall dabei sein wird, steht für Nowitzki außer Frage. "Es ist so oder so eine Ehre ? ob man jetzt von den Fans oder von den Coaches berufen wird. Es hat für mich noch nie einen Unterschied gemacht, ob man startet oder nicht", sagte Nowitzki nach Bekanntgabe des Votings.

Verdient hätte es Dirkules allemal.

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